fear of the light

üblicher bzw bekannter bzw. verständlicher wäre wohl fear in the dark, jedoch ist es bei mir umgekehrt. ich mag die dunkelheit, ich mag die nacht da fühl ich mich in meinem element. das ist die zeit des tages in der ich erst anfange zu sein. ich habe angst vor dem licht des nächsten morgen. obwohl ich nicht weiß ob angst wirklich der richtige ausdruck ist. vielmehr verspür ich ein unbehagen bei dem gedanken an den beginn des nächsten tages. ich fühl mich überanstrengt, verantwortungsbelastet und kompetenzentzogen, obwohl mir jedoch mehr kompetenz zugetragen wird als ich denke erfüllen zu können. etwas alleingelassen und auf mich gestellt, unsicher und überfordert. das trifft es wohl genausogut. aber ja so mach ich halt weiter, lauf wie ein hamster im rad ohne zu wissen ob es sich noch dreht bzw. wie lange es sich noch dreht falls es in bewegung ist. der richtung bin ich mir auch noch nicht sicher. die zeit wirds zeigen ... ich wünsch mir struktur und unterstützung. wir werden sehen ob dieser wunsch in erfüllung geht

1 Kommentar 29.11.11 22:37, kommentieren

in manchen zeilen finde ich mich wieder

das bezieht sich sowohl hierauf als auch auf das Geschriebene von dort. Manchmal komm ich mir vor wie ein stiller "Mitleser" meines eigenen Blogs. Die Worte die die Besitzerin hier verfasst wirken oft so fremd, als ob es jemand anderer geschrieben hätte. Ich lese hier gespannt mit und teils wirkt es stark befremdlich die aufgezeichneten Gedanken mitzuverfolgen. Genauso ist es mir heute bei einem Beitrag den ich von jemand anderem gelesen habe gegangen. Er könnte in den Grundfesten dessen was ausgesagt wurde von mir stammen, auch wenn die Rahmenbedingungen andere waren. Die Gedanken an das "früher" sind verstörend. Ich verzeihe mir selbst nicht was ich mit mir machen habe lassen. Seine Mitschuld würde ich bestreiten wenn mich jemand danach fragt. Ich hätte theoretisch die Fähigkeit besitzen müssen dafür gerade zu stehen was ich möchte und was nicht. Er ist sicherlich der Meinung das ich das sehr wohl getan habe, jedoch weiß er nicht wie oft ich über Leichen (wohl oder übel meine eigene) geganen bin. Die Leiche war ein Stück meines Seelenheils das ich so schnell nicht wieder erlangen werde. Ganz davon verabschieden möchte ich mich jedoch auch nicht, würde der Kampf dann doch an Absurdität und Aussichtslosigkeit gewinnen und er wäre letztendlich vollends in Frage zu stellen. Es läuft nicht ganz rund zur zeit - ich laufe zur zeit nicht ganz rund. Zu viele Ecken und Kanten an die ich stoße, jedoch verschwinden die Hämatome mit der Zeit und lediglich kleine Narben erinnern an die Wunden aus nicht gekämpften Schlachten. Einen Plan habe ich nicht, dementsprechend aussichtlos wird die Suche nach Plan B wenn der nicht vorhanden Plan A nicht funktioniert. Alternativen gibt es nicht - es muss funktionieren. Ich muss verdammt nochmal einfach funktionieren ...

1 Kommentar 28.11.11 22:24, kommentieren

this silence is killing me - anyone please scream for me

allein die tatsache, dass der erste gedanke heute morgen an das Ende gerichtet war lässt mir die Haare im Nacken aus Erschrockenheit zu Berge stehen. Aus dem nichts, beinahe grundlos tauchen diese Gedanken und Gefühle auf, die einen Schweif an Turbulenzen mit sich ziehen, dass selbst der Sicherheitsgurt lediglich als Stoßdämpfer für den harten Aufprall dient und niemals die volle Wucht des Aufpralls abfangen kann. Die Melancholie ist ein Arschloch, das mich wieder einmal heimgesucht hat. Es reicht scheinbar in das Gesicht von einer Person zu sehen die die andere Seite erahnen kann, die einen Absturz per excellance miterlebt hat. Ich kann es nicht ertragen, weder den Gedanken daran noch die Konfrontation damit. Es schnürt mir die Luft zum Atmen ab. Diese zwei Welten werden sich nie zu einer verbinden. Ich werde diese Gedanken nie vollständig abstellen können und genauso wenig werde ich die Sehnsucht nach der Nicht-(mehr)-Existenz auslöschen können fürchte ist. Es betäubt und hüllt mich in Nebel. Ich bin müde - so richtig müde....

27.11.11 01:07, kommentieren

wie ein schiff auf hoher see - bei meterhohen wellen bebt mein körper - weil er mitfühlt weil er nachempfinden kann was sie wohl fühlen würde. die zeit verrinnt, nichts bleibt bestehen, surreale existez, der blick in den tunnel, gedanken werden exekutiert. Die Sehnsucht nach der Sucht flammt auf, muss sie doch im keim erstickt werden. Es eintzweit das einstige Eins, es füllt ihn aus mit Leere, Ein Paradoxon steht hinter dem anderen in der Warteschlange der Absurditäten der Empfindungen. und ich blicke von oben auf den Protagonisten dieser Szenerie - mich -

1 Kommentar 21.11.11 22:56, kommentieren

happy phantom

Ich bleibe Antworten auf Fragen schuldig die nicht gestellt werden. Wie ein Phantom meiner selbst, was auch immer dieses "selbst" sein soll lauf ich schlendere ich wanke ich durch mein Leben. Immer auf der Suche - immer. Das Wonach liegt im Verborgenen. Der Keim des (Un) (Ge) Wissen schlägt Nägel in tief vergrabene Wunden, deren Ursache man nicht kennt, nicht kennen mag. Am Grund des Übel legt sich Staub über unerforschte Erkenntnisgraben. Emotionen, Gefühlsregungen scheinen nicht existent im Inneren und das was nach Außen durch zentnerdicke Schalen dringt wird missempfunden.

Gedanken werden mit der Axt der Angst entzweit, zerstückelt und verscharrt. Wirre Brocken dessen was sein könnte zerschmettern das Wertekonstrukt der Realität. Entfremdet - ver(r)eist - in dichten Nebel eingehüllt sind Zeit und Raum. Das Jetzt wird zum undefinierbaren Mysterium.

...und so ist alles was bleibt eine nicht gestellte Frage an mich selbst.

3 Kommentare 20.11.11 22:13, kommentieren

im nebel

Im Nebel

Seltsam, im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
kein Baum sieht den anderen,
jeder ist allein.

...

Wahrlich keiner ist weise,
der nicht das Dunkel kennt,
das unentrinnbar und leise,
von allem ihn trennt.

Seltsam, im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein,
kein Mensch kennt den andern,
jeder ist allein.

(Hermann Hesse)

1 Kommentar 5.11.11 23:40, kommentieren

Never change a running system

Tja wenn es laufen würde wär es toll. Ich funktioniere zur zeit aber leider nicht. Ein defekt im system leben hat sich eingeschlichen. Wenn das morgen gut geht , ja was dann. Ich glaub dann könnte der großteil des fehlers behoben sein. Wiese sollte es auch anders sein. Die letzen jahre hat es auch funktioniert. Ich wunsch es mir. Das hier und jetzt ist ja kein zustand, prinzipiell schon keiner und auf keinen fall einer auf dauer. Ich mach mir mal selber mut immerhin wird es sich morgen zeigen und jetzt kann ich ohnehin nichts mehr ändern. Da heißt es wohl auf die eigenen (verborgenen?) Fähigkeiten vertrauen. 3 nächte und 3 tage noch. We will see.

1 Kommentar 20.9.11 23:41, kommentieren

unglaublich aber wahr hab ich gestern nicht ernsthaft 3 jahre über den haufen geworfen. faszinierend wie einfach es doch war - back to the roots. ich "freue" mich schon darauf wenn diese erkenntnis wirklich ins bewusstsein sickert. gern würde ich jetzt behaupten das ich keine wahl gehabt habe, dass es sein musste aber das wäre gelogen. ich hab mich wohl oder übel dafür entschieden - hab die möglichkeiten abgewogen und eine entscheidung getroffen. es war als wäre ich nie davon weggewesen. irgendwie beängstigend, aber hey so ist das leben. einsc***idende erlebnisse stehen vor der tür, wie treffend dieses wort doch ist. das schreiben wirkt befremdlich, meine gedanken sind ad absurdum geführt. die nächsten 4 Tage heißt es zu überstehen dann kommt Leben 4.0

 

ich wär gerne wütend oder traurig. jede emotion wäre mir lieber als das was zur zeit ist, nämlich einfach nichts. ich fühle nicht, ich fühl mich nicht

1 Kommentar 19.9.11 22:48, kommentieren

reden ist silber schweigen ist gold

ist dem wirklich so? ich weiß es nicht. nicht sprechen kommt mir vor wie eine art von nicht-existenz. traurig aber wahr hab ich es doch verlernt über bestimmte dinge zu reden, obwohl kann man von verlernen sprechen wenn man dies doch nie wirklich getan hat. noch nicht mal das schreiben gelingt mir. mir fehlt die einsicht dessen was es bewirken würde. sich selbst, sein inneres mit jemanden zu teilen - was macht das schon für einen sinn. jede selbstinszenierung grenzt für mich der darstellung von selbstmittleid und es gibt wenig das so verabscheuenswert ist. das preisgeben von schwäche trägt immer den charakter von jammern mit sich. für mich. was würde es an der tatsache ändern wenn jemand anderer darüber weiß, wenn man jemanden anteil haben lässt. würde man verständnis ernten für ein verhalten das fern jedes verstandes ist. würde man missachtung ernten für etwas das man selbst verabscheut. es ändert nichts an der tatsache, dass man fühlt was man fühl und das man denkt was man denkt. der einzige unterschied bestünde darin, dass jemand davon weiß und ich weiß nicht ob das nicht noch perfider wäre. hilfe dafür, hierfür gibt es nicht. nicht in diese multimedialen welt. was bedeutet schon hilfe, wie soll diese denn aussehen. das weiß ich selber nicht dementsprechend erfolglos bin ich auf der nicht-suche danach. die sehnsucht nach dem was war wird unermesslich und doch strebt etwas in mir dem verlangen entgegen alte wege einzuschlagen. stehen doch neue wege vor der tür, erneuerungen, veränderungen, weggabelung die lange zeit unerreichbar ja sogar jenseits jeder vorstellung lagen. dieses einschneidende erlebnis muss gebürend beachtet werden - wieso nicht einschneidend, frag ich mich selber und schweige

Heimat
hit
him
tie
him
eat
him
-the deamon-

1 Kommentar 18.9.11 22:42, kommentieren

where are we going

i guess right nowhere.... wohin soll man gehen wenn man niergends gehen kann. was soll man machen wenn es keinen ort gibt wo man hin kann. nicht physisch gesehen sondern mit all seinen gefühlen, gedanken und erinnerungen. mit dem was einen Menschen ausmacht. mit dem wie man ist. wenn da niemand ist dem man zumutet mit diesen dingen zurecht zu kommen. lebt man dann eigentlich wirklich wenn man einen teil von sich immer versteckt, verdrängt, seine existenz verweigert. ich glaube man muss daran irgendwann kaputt gehen und ich hab das gefühl dass irgendwann bald sein wird. Nicht mal der ort wo es legitim wäre darüber zu schreiben kann dazu benutzt werden. Das Problem beschäftigt mich einerseits zu periphär das es die Rechtfertigung (für mich) geben würde dort meine "Sorgen" auszubreiten und andererseits so zentral dass es mich hinauskatapultiert aus meinem vermeintlich ach so geordneten leben. Ich weiß nicht wie es mir geht, ich weiß es wirklich nicht. Auf die obligatorische Frage wie es einem denn geht antworte ich routiniert mit einem gut oder passt schon. Was das zu bedeuten hat liegt wohl in der Interpretation des jeweiligen Gesprächspartner. Ich kann die Gefühle die Emotionen die ich nicht wahrnehme nicht ausdrücken. Ohne ins wirkliche Bewusstsein vorzudringen, ohne der Chance sich mit ihnen auseinanderzusetzten nisten sie sich ganz tief in mir ein. Wie ein Schwamm der sich vollsaugt und irgendwann nichts mehr aufnehmen kann. Ich warte. Ich warte doch schon ewig. Davon wird nichts besser im Gegenteil. Ich hab keine Lust mehr. Das macht doch alles keinen Sinn - zu sein wer man nicht ist, zu geben was man nicht bekommt und zu tun als wäre alles super. Ich möchte fühlen, mich selber wahrnehmen, ich möchte tun können was ich möchte und ich würde mir wünschen das es anders aussehen würde wenn es denn möglich wäre. Wohin es führt - nirgendwohin 

1 Kommentar 4.9.11 00:45, kommentieren

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