erinnerungen sind fluch und segen

es ist wie es ist und ich würde gerne behaupten das das auch gut so ist, aber das kann ich nicht. es raubt mir den atem, erdrückt meine lunge, vernebelt mein hirn. ein einziger blick auf ein bild. es treibt mir tränen in die augen und lässt mich erstarren. so viele gedanken, so viele momente, so vieles was viel zu viel war...

1 Kommentar 28.8.11 23:59, kommentieren

down with the sickness

i can see inside me, the sickness is rising ... ich dreh loopings in meiner welt aus seifenblasen. missverstanden würde ich noch als geugutung abtun, doch es mangelt an verständnis im generellen. obwohl vielleicht fehlt einfach nur der wunsch überhaupt zu verstehen oder sich in die lage eines anderen zu versetzten. fühl mich misachtet und wertentleert. soziale und emotionale deprivation lässt grüßen. meine vorstellungen und wünsche decken sich nicht mit der realität. selbstzweifel ob diese nicht einfach zu hoch gesteckt sind. ich weiß es nicht. ein beschissenes essen bei mama ist mehr wert als ich. ich würd so viel mehr tun. leere worte an einem toten tag. ich hasse es/mich. sind meine erwartungen so abwegig? das morgen kann nicht gut gehn und ja ich weiß was der begriff "self fulfilling prophecy" bedeutet. ich lächze nach wertschätzung, kann ich dies doch gerade selbe selber nicht. ach was weiß doch ich. enttäuschung und traurigkeit wird wieder einmal ausgetauscht mit wut und hass. sind diese 2 emotionen doch meines erachtens eher tragbar und würdevoller als die anderen. krankes hirn - kaputter kopf. dreh mich im kreis und komm doch nie dort an wo ich gestartet bin. wake up hate ...

1 Kommentar 15.5.10 23:04, kommentieren

schneeberge

es ist frühling. es ist toll. theoretisch fühl ich mich fantastisch. wenn ich es mir ganz banal gesagt aussuchen könnte würd ich mich großartig, relaxt und erleichtert fühlen. einige stunden am tag schaff ich das auch noch, doch die nebelschwaden und schneeberge kehren ins herz zurück. ich verstehe bis heute noch nicht, wieso menschen beziehungen führen. noch weniger verstehe ich wieso ich eine führe. es ist so wie früher, ich denke so und ich würde am liebsten so handeln. rein auf grund des zigarettenkonsums müsste mittlerweile pures nikotin durch meine adern fließen. tut es aber leider nicht. meine lunge ist geteert und ich fühl mich obendrein auch noch gefedert. es ist alles irgendwie zum kotzen. ich möcht weg, auszeit, pause .... liebe verständnis aber im grunde möchte ich nur das zulassen das ich fühle. emotionsertrunken. mir steht die überforderung bis zum hals. ich bin der clown von früher. ich werd dazu gemacht und lass es mit mir machen. er versteht es nicht, er versteht mich nicht und er bemerkt den ernst der situation nicht einmal ansatzweise. die wahrnleuchten haben schon vor wochen das erste mal bei mir geblinkt. ich mache sport ich wiege mich täglich und ich kann nicht mehr schlafen. es ist mehr ein dumpfes dahindämmern ohne ausschaltung der dinge die um mich herum passieren. ich höre den regen aufs fenster schlagen - und schlafe daneben? natürlich. so wird das irgendwie nix. 

hallo neurodermitis 

1 Kommentar 29.3.10 23:36, kommentieren

die zeit heilt alle wunder

ich geh 2 schritte auf dich zu und du stöst mich 3 weg. gratulation so wird das nichts. wie in einer beschissenen achterbahn, nur leider hab ich vergessen den bügel herunterzuklappen. jetzt sitz ich ohne schutz looping fahrend in dem wagen. es geht nicht rauf, nur meilenweit hinunter. im freien fall - fuck. es ist entmutigend wenn man fehler eingesteht und sich entschuldigt und alles was dabei rum kommt ist, dass man noch einen auf den deckel bekommt weil man doch zwei oder drei missgeschicke unerwähnt gelassen hat. echt aufbauend. wie blöd. shadowjumper per exellance. stur - vielleicht sind die möglichkeit auf die schwächen des anderen einzugehen wirklich ausgeschöpft. ich probier mein bestes, ich versuch es auszugleichen, es bringt nichts, es führt zu nichts. es macht angst, es verletzt und zerschmettert. kommunikation gleich null, zumindest jende friedvolle verbindende. nur noch hämische vorwurfsvolle worte gepaart mit enttäuschungen und mistrauen. ja natürlich führen wir eine glückliche beziehung. lol

egotrip - meinerseits? seinerseits? zusammen ist man manchmal weniger allein, aber manchmal auch mehr. man sehnt sich nach dingen die so nicht vorhanden sind wie man sie sich wünscht. doch war es realität man lächtst nach worten, taten, situationen von früher und das paradoxe ist das früher letzte woche war. super start. ich hasse montage und wenns so weiter geht wie das letzte we auch samstage und sonntage. schule lenkt ab, schule bringt beschäftigung. 

traurig, enttäuscht, missempfunden, angsterfüllt, verletzt und liebesentleert ...

1 Kommentar 1.2.10 17:31, kommentieren

emotionsverschleiert

es ist ein komisches gefühl zu wissen, dass man einen film braucht um seinen emotionen freien lauf zu lassen. ich muss mir nen traurigen film ansehen wenn ich weinen möchte/muss. kennt das jemand, wenn man das gefühl hat von den aufgestauten tränen abgetaucht zu werden. wenn der innerliche druch unabwendbar aufdringlich wird. abgewendet ausgeschaltet luft gemacht dank ich bin sam. meine augen sind kleine schlitze in einem geschwollenen gesicht und es befreit. es macht leer, angenehm frei. schön - bedrückend. gute nacht

20.1.10 22:13, kommentieren

bubble

ich renn seit tagen loopings in meiner seifenblase. sie zerbricht nicht, unbeachtet dessen was ich auch versuche. eine seifenblase ausgekleidet mit metall und stahltor. ein grauer schleier aus melancholy hüllt mich ein, deckt mich zu und wiegt mich sicher. der schein trügt. ich fühl mich wie ein fremdkörper in meinem eigenen individuum. es macht mir angst. mein körper sendet signale die mir zeigen sollen, dass ich ruhe und abgeschottetheit benötige. es ist trügerisch ihm zu vertrauen. alte gedanken, längst vergessen und verloren geglaubt tauchen wieder auf. es bedrückt weil doch in meinem leben kein platz mehr dafür ist. überwunden vs. aufgeschoben ... haha wenn ich bloß die wahl hätte. ich weiß das man manchmal einfach durch muss durch solche situationen, doch fühl ich mich verlorener.... der schritt zurück scheint plausibel, angebracht und so verdammt nahe, doch ich "will" nicht, nicht nochmal von vorne. kann mich nicht fallen lassen, stehaufmännchen wie es im buche steht. weiter weiter ins verderben. immer gerade aus, der nase nach - frontal in das loch ohne boden. kopf sagt deckel drauf und gut isses. gefühl sagt rein mit dir! soziale kontakte wirken befremdlich, fratze, maske, kostümierter realitätsflüchtling.  selbstzerstörung scheint die lösung, essen wird zur qual, befremdlich ist jedoch, dass dafür keinerlei disziplin von nöten ist. es funktioniert von selbst, ohne großes zutun meinerseits. fühl mich leer also was wäre da wohl nacheliegender als diese leere mit hunger zu füllen ? welch ironie. das internet bietet keine platform mehr, der mut ist verloren gegangen mich selbst darzustellen, wieso auch? helfen kann ich mir ja doch nur selber. jegliches äußern von unmut gleicht doch selbstmitleid und das verabscheue ich. ich bin und bleibe der fels in der brandung ... und ich will mir nicht mal selbst eingestehen, dass er risse haben könnte. ich weiß nicht wie es geht sich von jemanden auffangen zu lassen, das hab ich einfach nie gelernt. ich erlaube mir selber einfach nicht das kleinste zeichen von "schwäche" und ich hasse es.

 

ein einziges mal noch... nach mitlerweile fast 2 jahren hätt ich doch verdient ...  theoretisch ja... praktisch kann/darf ich mir das einfach nciht erlauben ... aber es wär schön, es würde helfen, er würde gut tun ...

19.1.10 16:40, kommentieren

everybody's gona end up somewhere

im just taking my time to get there... ob ich jemals dort ankommen werde wo ich wirklich hin will liegt im dunklen. Fühle mich wie ein grasgrüner Grashalm im Sturm. Auf Biegen und Brechen wende ich mich in alle Richtungen. Alles und nichts erreichen ist das Ergebnis. Mein Körper spielt wieder mal nicht mit. Doch dieses mal verstehe ich ihn. Er will einfach nicht so wie ich es gerne hätte. ist eigentlich auch besser so. In meiner Hand liegt es Gott sei Dank die Situation zu verändern um eine bessere wohligere Atmosphere für mein physisches Heim zu schaffen. Emotionale Reizüberflutung. Hallo guter alter Freund. Lang nicht mehr gesehen. Wie braun du geworden bist. Ich stelle zu viele Anforderungen an mich selber. Ich möchte und muss mich erklären um verstanden zu werden. doch versteh ich mich selber nicht. Ich handle oft ohne genau zu wissen wieso weshalb warum weshalb wozu und wofür. Diese tausend Thesen die ich aufstelle um mein Verhalten zu rechtfertigen erzeugen ein Bild von mir dem mein Inneres nicht entspricht. Im Grunde handle ich doch nur nach meinem Gefühlszustand. Ich emfinde das aber auch nicht als falsch. Tja obwohl ich mit dieser Meinung anscheinend gänzlich alleine dastehe. Je mehr ich über mich nachdenken muss umso konfuser und verwirrter werde ich. Ich verliere mein Bild über mich selber und es wird keinesfalls von einem besseren ersetzt. Im Gegenteil. Ich bin und bleibe ein kleines psychisches Wrak. Aber ganz erhlich eigentlich bin ich verdamt gern so wie ich bin. Nur ist es eben dann nicht möglich eine Beziehung zu führen. Zumindest nicht so wie ich es gerade tue. Fühl mich nicht wohl in der Rolle die ich innehabe. Kann die Anforderungen nicht erfüllen. Bin wohl einfach eine Niete im auswendig lernen. Nicht zu gebrauchen fürs Theater, auch wenn es bei mir das Theater der Liebe ist ^^. Eigentlich bräuchte ich viel mehr einen stabilen Freundschaftsboden als eine wacklige Liebesbeziehung. Körperliche Nähe ist für mich immer noch ein unnötiges Accesoir, das Angst und Schrecken verbreitet. Das ist nicht gerade eine gute Voraussetzung für ein funktionierendes Liebesleben. Obwohl mich das gar nicht so stresst. Ich kann auch ohne. Im Gegenteil, ich glaube ich möchte auch ohne. Ich hab genug Arbeit damit auf mich selber zu schaun das es mich schlicht und einfach überfordert mich für jemand anderen irgendwie abzuändern. Außerdem kann und will ich mich mit der Thematik des Acetylcholinschen-Komplexum nicht beschäftigen. Ich möcht einfach sein/handeln/leben. Woho und genau darin fühl ich mich zur zeit beschränkt. Selbstbestimmung und Autonomie sind Mangelware. Nicht mehr lange?

1 Kommentar 21.10.09 19:12, kommentieren

i dissapear


just as soon as i belong, than it's time I dissapear. so isses, so soll es sein. bin genervt. hab das gefühl an mich werden non stop anforderungen gestellt. kann die nicht erfüllen und fein is auch echt was anderes. fühl mich nicht gut genug, nicht höflich genug. bin gereizt, reagier über. ich weiß. to much love will kill me. so isses. ich halt diese permanente nähe nicht aus. kann nicht ich selber sein. fühl mich eingemauert und zugeschnürt. bekomm keine luft. komm nicht aus. zu viel von allem. irgendwie. face to face. nicht beschissene geschriebene worte. nicht keine worte. halts ned aus. zwangsjacke beziehung die mit gefühlten tonnen von allen seiten auf mich einpresst. hallo realität. scheiß auf die surreale möchtegern-harmonie-welt die irgendwelche blöden glückshormone vorgaukeln. ist doch alles beschiss.

glück ist ein zustand der uns von drogen vorgespielt wird. egal ob körpereigene oder drogen von außen. das is doch alles unnötig. funktionieren muss man. dieses und jenes muss man. erwartungen von allen seiten. viele davon schon von mir selber an mich gerichtet. ich kann noch nicht mal diese erfüllen. wie soll es dann gehn das ich die von gefühlten 100 anderen auch noch erfülle. das funktioniert so nicht. fühl mich kurz vorm platzen.

11.10.09 22:38, kommentieren

bammel

wie war das mit vertrauen ist gut - kontrolle ist besser. ich glaub ich bin der ultimative kontrollfreak. alles was ich nicht wirklich mitbestimmen, regeln oder ändern kann ist ne kleine große katastrophe für mich. ohje mhm hab angst was da jetzt dann auf mich zukommt. son scheiß.

1 Kommentar 26.9.09 16:40, kommentieren

because i know

theoretisch weiß ich es zumindest, dass es eigentlich möchlich sein sollte sich von dem ganzen hier abzugrenzen, es nicht zu nah an mich  rankommen zu lassen und drüber zu stehen. ich würd es auch machen wenn es in der praxis nicht so schwer wäre. ich seh es nicht ein wieso so sich meine eltern, erwachsene menschen benehmen wie kleinkinder. und ich seh es nicht ein wieso ich mich als ihre tochter wie ein erwachsener ihnen gegenüber verhalten soll. geredet wird nicht - entweder geweint oder getrotzt oder gemotzt. schweigen is auch eine super art von ihnen zu kommunizieren. ich empfinde es einfach als stur und abartig. das ist doch kein umgang. wir sind alle groß genug um vernünftig miteinander zu reden. jedenfalls in der theroie so wie es scheint. leider nichts mehr. ich halt es hier kaum aus, das is stress pur und das rund um die uhr. entweder arbeit oder familie - so richtig zeit für mich gibt es nicht, vor allem auch deswegen weil der raum dafür nicht vorhanden ist oder gar die einsicht, dass ich zeit für mich brauchen könnte.

 

-grantig-

1 Kommentar 19.8.09 19:43, kommentieren

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