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welcome home

Mood: durcheinander
Musik: Deichkind - Luftbahn

Hier bin ich also wieder. Neuer Versuch - neues Glück. Lange ist es aus da ich meine Gedanken auf "Papier" gebracht habe, doch ist es an der Zeit sie zu teilen, sie loszulassen. Sie sollen wegfliegen, raus in die dunkle kalte weite Welt. Aus purem Egoismus, dass sie nicht länger mein Gehirn verpesten können. Gründe dafür gibt es genug, doch keiner davon ist erwähnenswert, nicht relevant für die Allgemeinheit..... 

In 2 Monaten ist es ein Jahr. Es ist zu einer Nebensächlichkeit geworden. In Zeiten des Streits sind die Gedanken daran natürlich immer noch vorhanden, doch ist mein Wille stärker als die Sucht. Tatsache! Tatsächlich ist es faszinierend wie viel sich innerhalb von einem Jahr verändern kann. Hätt es nie für möglich gehalten an diesem Punkt zu stehen an dem ich gerade jetzt angekommen bin. Theoretisch führe ich das perfekte Leben. Hab alles erreicht, dass ich mir vorgenommen habe, alles bekommen, dass ich mir je erträumt habe. 

Ich bin glücklich. Jeden Tag wach ich auf und frag mich nicht wofür ich mir das heute wieder antue. Ich weiß warum, weil ich mein Leben liebe. Weil es mein Leben ist und ich der verfluchte Pilot bin der es steuert. Niemand, niemand in dieser beschissenen Welt wird je kommen und mich "retten" und ich brauch es auch nicht. Ich erwarte nicht, dass mir jemand hilft, denn ich bin der Einzige, der das wirklich kann. Die Vergangenheit ist vergangen, ich steuere mein Leben in Richtung Zukunft und es tut gut. 

Seit langem hatt ich den ganzen Tag heute nichts zu tun. Hab mich mit meinem Garten beschäftigt. Dabei bohrte sich leider schmerzlichst ein Dorn in mein Herz. Doch ist es wohl realistischer, dass dieser schon seit längerer Zeit vorhanden war, nur ist er in dem Trubel der letzten Wochen unentdeckt geblieben. Ich hab ihn heute herausgezogen und das Loch, dass er hinterlassen hat ist größer als erwartet. Es macht mir Angst und bringt mich durcheinander. Kann Liebe allein eine Beziehung am Leben erhalten? Mitlerweile bin ich der Meinung, dass dies kaum möglich ist. Traurig aber war muss ich mich dieser Tatsache stellen und wohl oder übel eine Entscheidung auf Leben und Tod der Beziehung treffen.

 

"Manchmal muss man einfach raus, denn manchmal ist die Welt zu klein"
(Deichkind - Luftbahn)

1 Kommentar 28.3.09 22:51, kommentieren

and it is raining again...


mood: numb
music: evanescence - good enough

A past and future secret. So ist es so war es und so wird es bleiben. Die Vergangenheit ist nicht kompatibel mit dem Leben das ich in der Gegenwart führe. Sie hat keinen Platz und lässt sich nicht integrieren. Is es da verwunderlich, dass ich das Gefühl habe einen Teil von mir verloren zu haben? Die "schlechte" alte Zeit wo ist sie hin? Ich schätze ich gehöre zu der Mehrheit an Menschen um die 20 die "stolz" von sich behaupten können mit Autoagressionen in Berührung gekommen zu sein. Ich denke in der heutigen Zeit ist dies weder etwas sonderlich erschreckendes, beängstigendes noch verwunderliches. Es ist Normalzustand und gehört schon fast zum Prozess des "Erwachsen werdens" dazu. 5 Jahre, fast 5 Jahre ist es nun aus, da es mein Leben beherrscht hat, meine Gedanken dominiert hat und ich vermiss es nicht im gerningsten. Zumindest diesen Faktor der Vergangenheit nicht. Doch was solls, das führt zu nichts...

 

Kein Himmel, nur Nebel, keine Wärme, nur Regen. Ich hab das Gefühl das Wetter draußen spiegelt mein Inneres wieder. Ohne Unterschlupf steh ich in Sturm und Regen. Nachdenklich, mit einem Kopf voll Gedanken. Die Zeit ist ein Faktor der schwer zu beeinflussen ist. Er ist nicht da, doch das is wohl weniger der Auslöser, im Gegenteil. Soll ich weiterhin Zeit und Kraft in eine Sache investieren bei der die Wahrscheinlichkeit nicht mal 50:50 steht das es sich lohnt. Ich hab Angst, ich glaub das ist der entscheidende Punkt. Die letzten Wochen haben so sehr weh getan, dass ich mir gar nicht ausmalen möchte wie das Ende schmerzen würde.

In den Lücken der stressigen Zeit wird erst bewusst was alles geschehen ist. Genau hier steh ich jetzt. Morgen ist dies wieder vorbei. Hinein ins hektische Leben und keine Zeit für Probleme jeglicher Art. In 2 Wochen werd ich dann Unterschlupf in den Bergen suchen und hoffentlich ein Fünkchen Klarheit finden. 

 "Run to the hills, run for your lives"
(Iron Maiden)

1 Kommentar 29.3.09 17:06, kommentieren

remember...

moood: thoughtless
music: Tina Dico - Headshop

Ich steh vor den Scherben meiner Beziehung. Ob das Schreiben hier der Anfang vom Ende ist? Mein Weg mich von der Beziehung und dem Menschen mit dem ich alles hier teile zu verabschieden? Es gibt nur noch 2 Wege. Zum einen die Einsicht, die Akzeptanz der Tatsache, dass die Strecke zu Ende ist, die wir gemeinsam geganen sind. Zum anderen die Hoffnung auf Veränderung. Was von diesen 2 ist denn naiver? Ich liebe ihn, bei Gott das tue ich, doch kann es nicht weiterlaufen wie bisher. Ich verurteile ihn nicht, ich möcht ihn nicht ändern. Er kann guten Gewissens seinen Weg weitergehn, doch meiner führt in eine andere Richtung. Ich weiß was ich will. Gehör zu den 0815 Menschen, die Wünsche und Ziele wie eine feste Beziehung, später eine Familie und ein trautes Heim haben. Ist es waghalsig in der Gegenwart schon solche Pläne zu schmieden? Doch wann, wenn nicht jetzt soll ich anfangen auf diese Ziele hinzuarbeiten? So viele Fragen und ich hab keine Antwort. Steh im Nebel und alles herum verschwimmt... 

In Anbetracht der tausend Scherben die vor mir liegen wird mir schwarz vor Augen. Ich weiß nicht ob ich sie je wieder zusammenbauen könnte, doch das größere Problem ist, dass ich nicht mal weiß ob ich das will. Ob es sich lohnt weiterhin so viel Kraft und Energie in diese Sache zu investieren? Herausfinden werd ich es nur, wenn ich es versuche, das ist mir klar, doch bin ich heillos überfordert. Das Zuhause sollte doch der Ort sein an dem man sich geborgen und wohl fühlt. Wieso um Gottes Willen hab ich dann mittlerweile Bammel wenn ich weiß dorthin zurückzukehren. Das Studium verlangt genug von mir und so gern ich es auch mache fehlt mir der Ausgleich. Schöne Zeit zu zweit, ohne Streit und Spinnereien. Um eine Beziehung zu führen braucht man 2 Menschen, das ist mir klar und ich bau auch genug scheiße, dessen bin ich mir auch bewusst. Jedoch werd ich nicht mein ganzes Leben, alles was ich mir aufgebaut habe hinschmeißen um Platz in seinem Leben zu haben.... aussichtslos

"Rien ne vas plus - nichts geht mehr - Das Spiel des Lebens im Flammemmeer "
(Die Firma)

1 Kommentar 29.3.09 21:02, kommentieren

the end is near

ich glaub das wars.

keine Tränen, keine Versuche noch groß etwas zu ändern. Ich hab gesagt was ich sagen musste, was meiner meinung nach zu sagen war. Gefühlskalt, vollkommen sachlich, ohne Vorwürfe und Beschuldigungen meinerseits. Ich bin dankbar für diese Gabe, denn was man ist und was man sein muss in der Welt, das passt ja wohl nicht immer ....

30.3.09 23:41, kommentieren

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