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footsteps forward

es wäre wohl ein schönes gefühl zu wissen, dass man vorrankommt. im hier und jetzt tret ich aber ein loch in den boden, denn es geht keinen meter voran, weder vor noch zurück. ich beklag mich nicht. es ist mein weg den ich gehe, selbst gewählt und verdammt noch mal stolz darauf. das studium frisst zeit und energie. so viele energiedrinks könnt ich gar nicht saufen um das wieder aufzuholen. nebenbei mangelt es an "sinnvoller" beschäftigung in meiner ach so spärlichen freizeit. hobby sozialarbeiter im dienst ist das motto in den paar stunden die mir für "mich" bleiben. ich hab wohl echt ein händchen für sozialfälle. Mit den gestellten Herausforderungen des Lebens wächst man oder man wird mit ihnen untergehn. Tja da ich das wasser nicht mag bin ich eindeutig für ersteres. Ob sich dies jedoch in die Realität umsetzten lässt wird sich zeigen. Time goes by, so slowly, und doch ist es schon wieder ewig her. Zeit ist ein relativer begriff.

-nihil fit sine causa-

1 Kommentar 2.5.09 23:01, kommentieren

geschafft - weiß

so here i am. Das Werk ist vollbracht. Endgültig beendet, zum Wohle aller Beteiligten. Das Wechselspiel von Glück und Trauer gegen die Hoffnung auf etwas konstanteres getauscht. Einfach ist was anderes, aber jeder der behauptet das Leben sei einfach hat meiner Meinung nach noch nie wirklich gelebt. Ich freu mich über die wiedererlangte Freiheit, wenn sie diese doch schon wäre. Im Gedanken existiert sie bereits, doch braucht es noch Zeit, dass sie auch in die Realität überschwappen kann. Aber hey ich hab keinen Stress. Stress hat man nämlich nicht, den macht man sich.

Ich setzte Prioritäten in meinem Leben, ab jetzt. Dank außreichend Sonneneinfluss fließt gefühlt pures Vitamin D durch meine Adern. Meine Knochen werdens mir danken. Hoffentlich überträgt sich jene Stabilität und Sicherheit die sie dadurch gewinnen auch auf mein Inneres. Neben der Spur und eigentlich voll in meinem Element bin ich wieder auf dem Weg - on the road again.  Zeit für mich, Kunst, Freunde, Uni und ne Menge Kleinigkeiten.

Die gute alte Zeit wird mir fehlen, tut sie doch jetzt schon, aber die Kunst liegt wohl darin die Zukunft auch gut zu machen, damit man zurückschaun kann und sagen kann, dass es im nachhinein betrachtet auch eine gute Zeit war. Ein hartes Stück Arbeit liegt da wohl noch vor mir dessen bin ich mir auch bewusst, aber was solls. 

1 Kommentar 23.5.09 23:13, kommentieren

geschafft - schwarz

geteilt in schwarz und weiß schreib ich heute diese zeilen. Ja es hat beides seine Berechtigung, nur hab ich es satt die vernünftige, tolle, alles-meisternde, immer optimistische kuh zu sein die grinst wenn sie heulen könnte.

 Ich seh zur zeit keinen weg mehr. Irgendwie hab ich die Karte verloren auf der der Weg beschrieben war. Nun steh ich in ner Sackgasse und kann weder vor noch zurück. Ich hab das Gefühl die Straße wird immer schmäler und wenn ich noch ne weile hier stehen bleibe könnte es noch einmal richtig schmerzhaft werden bevor alles vorbei ist. Wieder ne Trennung. Wieder nen Menschen verloren, der lange Zeit der wichtigste im Leben war. Wieder das Herz gebrochen. Wieder rückwärts gehn, wieder enttäuscht sein. Wieder aufgeben und ins Schneckenhaus verkriechen. Gefühle? - wtf? ... braucht doch kein Mensch. Funktionieren muss man, dass ist doch wenn wir uns ehrlich sind das einzige das zählt. Braves Kind, super Studentin, gute Freundin,... Gefangen in nem Käfig mit Gitterstäben aus Lügen. Ich liebe und hasse den Menschen den ich darstelle. Er hat 2 Gesichter, doch in der Realität darf nur eines existieren. Wenige kennen das andere, einer weniger seit kurzem. Wieso zur hölle bedeutet gefühlvoll gleichzeitig schwach? Ich bin traurig, mir tut diese Sache verdammt weh, und nur weil ich das nicht jedem der mich fragt an den Hals binde existiert diese tatsache nicht? Wie blind und blöd die Menschheit doch ist. Wie naiv und gutgläubig. Wie ich es hasse. Menschen glauben nur Dinge die sie sehen. Tja shit happens. Ich habs satt ständig Fels in der Brandung, Licht im Dunkeln und stützende Säule für andere zu sein wenn man doch selber am ersaufen, einstürzen und erblinden ist. Man ist sich selbst der nächste und was mich das leben lehrt ist dass man nur auf sich selber schaun sollte, weil es der großteil der Menschen auch nicht anders macht.

Die Schwache kämpft gegen die Starke und wie es zu vermuten war geht sie heillos unter. Beschissenes Gefühl wenn man nicht mal vor sich selber zeigen kann das nicht alles rosig ist. Worte ohne Emotion, traurig aber wahr. Wo hab ich denn die schon wieder verloren?

 

....  fuck

1 Kommentar 23.5.09 23:30, kommentieren

Aus sich ts los

mein leben ist ein paradoxon, gefüllt von widersprüchen und uneinigkeiten. Es ist unstimmig und das was ich darstelle hebt sich auf durch das was ich fühle und bin. Ich schaffe es nicht beide seiten meines ichs zu integrieren. Ich kann in der realität nicht so sein wie ich bin, aus gründen die ich nicht verstehe. Ich bin vernünftig was meine Zukunft und Angehörigen betrifft, jedoch leugne ich damit das was ich fühle und wie ich sein möchte oder vielmehr wie ich eigentlich wäre, wenn ich es könnte. Meine Vergangenheit liegt in einer Grauzone, die niemand erforschen kann oder auch will. Von meinem Ich gibt es zwei Versionen, die in mir beide real sind und existieren, jedoch nach außen hin gibt es nur die neuere, bessere Version vom Ich. Es zerreist mich, es verletzt und es schmerzt. Ich schaff es nicht das hinter mir zu lassen was war, weil es eben in der Realität meines Umfeldes nie existiert hat. Das ganze hat sich in mir zugetragen und niemand weiß davon. Wie soll ich etwas abschalten an das man immer wieder erinnert wird, sei es durch gefühle, durch situationen oder erzählungen von anderen. Ich hab mein Leben geteilt in ein Ich das die anderen kennen dürfen und eines dessen nur ich mir bewusst bin. Die 2 lassen sich aber nicht verbinden ohne mein ganzes jetziges Leben auf den Kopf zu stellen. Das widerum wage ich nicht, da es einfach zu viel gibt das zerstört werden würde und wofür ich so hart gearbeitet habe. Ich stecke in nem Körper und einer Rolle fest die mir nicht gleicht. Diese Geheimnistuerei, diese Lügen die eigentlich keine sind, da es doch nur nicht die ganze Wahrheit ist und nicht vollkommen falsch. Eine Spirale die sich immer so weiterdrehen wird. Ich bin nicht fähig diesen Kreis zu durchbrechen, ich wüsste nicht wie, ich könnte nicht selbst wenn ich es wüsste. Ich wandle auf des Messers Schneide, ich allein, denn niemand weiß davon. Ich bin nur die halbe Wahrheit, aber es ist der Welt nicht zuzumuten die ganze zu ertragen. Steh ich vor der Tür zum Wahnsinn und hab ich schon angeklopft? Hilfe brauchen, Hilfe wollen und Hilfe annehmen können. Ich brauche, ich will, ich weiß nicht wie und auch nicht ob ich es könnte. Nicht meiner selbst wegen ne Sucht abgelegt. Nur die eine tabuisierte gegen eine von der Gesellschaft akzeptierte ausgetauscht. Aus Gründen der Anpassung nicht für mich, im gegenteil. Froh, stolz oder gar glücklich deswegen - weit gefehlt. Ich bin eine Lüge, ein Trugbild nur ein Abriss einer ganzen Person. Wenn man dieses Spiel lang genug spielt werden dann aus einer zwei? Bin ich das denn nicht schon längst und will es mir nur nicht eingestehen?

AUSsichtslos?

1 Kommentar 30.5.09 13:16, kommentieren

today is gona be the day

scheiße ja das ist er. Schon lange hab ich meine Willenskraft nicht mehr so unter beweis stellen müssen wie heute. Ich kämpfe und meine Waffe ist mein Verstand. Wie paradox wenn man bedenkt, dass ich genau diesen im moment immer mehr zu verlieren scheine. Ich fühl mich traurig, hilflos und allein, aber genau das kann und darf ich nciht sein, war ich nicht und werd ich nie sein können. Es ist ein ungeschriebenes Gesetzt, dass ich immer stark sein muss und ich bin mir fast sicher, dass ich diejenige bin die dieses eben nicht-geschrieben hat. Es zerreist, es wühlt auf und es macht angst. Man ist sich selbst der Nächste. Es wird nie jemand kommen um zu helfen. Man muss selber so viel sein sich das zu holen was man braucht, doch das kann ich nicht. Ich hasse diese Jammereei, Begleitet werden sie doch nur von Schuldgefühlen und allen möglichen komplexen. Gratulation - welch schöne Mischung sich daraus bei mir ergibt - ein echter "Alles-fürn Arsch - Jocktail". Ich würde gern die selben Wege gehen, die ich in der Vergangenheit eingeschlagen ahbe und ich mögchte glauben, dass es helfen würde. Doch hab ich am eigenen Leib erfahren, dass das Gegenteil der Fall ist. Ich möchte dennoch, aber Herz und Verstand sind sich nicht einig und somit wird weitergekämpft - gegen den schlimmsten aller Feinde - sich selber. Dieser Tag führt zu nichts.....

 

Ver rückt?

1 Kommentar 30.5.09 23:29, kommentieren

durstig

tja was soll ich groß sagen. Tag 6 von 7 die mit Alkohol enden. Bedenklich - nicht wirklich. Extreme Situationen erfordern extreme Maßnahmen. Uni wird lustig - wie die Prüfung am Mittwoch gut gehn soll frag ich mich. Tja Herausforderungen braucht der Mensch. Tja wie man sieht - das Leben hat mich wieder. Mit allen Facetten. Plan für Restheute - mehr Alk, Tv, Bett.

Aus gelaugt?

31.5.09 21:42, kommentieren

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