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theorie und praxis

theoretisch: war ich heut extrem produktiv, hab ich den ganzen tag hart gearbeitet und echt viel weitergebracht, bin ich stolz auf mich und wunder mich selber über so viel engagement

praktisch: hab ich den ganzen tag vorm pc verbracht, war permanent im inet unterwegs, hab facebook belagert und auch einige foren, hör ich seit stunden 9 verschiedene lieder in endlosschleife, war ich die meiste zeit drausen und hab geraucht, hab ich das alles nicht für mich sondern für andere gemacht, weiß ich nichts von dem das ich heute "gelernt" habe 

egal auf das kommt es nicht an. kann mich im moment nicht artikulieren, schwachsinnige momentaufnahme, falscher blickwinkel, falsche belichtung und verschwommen ist auch alles... 

 - Disturbed - down with the sickness -

1 Kommentar 1.6.09 20:06, kommentieren

momentaufnahme - drahtseilakt

wiedermal. Ich gehör wohl eindeutig zu den Menschen die permanent aufpassen müssen wo sie hintreten. Wie ein Akrobat auf einem Seil, dass über nen Abgrund gespannt ist sollt ich mein Leben leben. Jedoch fehlen mir wohl die nötigen kognitiven/psychischen Fähigkeiten diesen Balaceakt unbeschadet zu überstehen. Ich rase durch mein Leben, die meiste zeit ohne rücksicht auf verluste. Da sollt es mich dann wohl auch nicht wunder, dass ich nicht ohne Narben davonkomme. Diese Erklärung würde mir die Entscheidung die jeden Tag aufs neue ansteht wohl erleichtern, jedoch wär es schon wieder zu leicht. Wieso einfach wenns kompliziert auch geht? Hab den Anschluss verloren, dank erheblichen Verspätungen sitz ich jetzt in der Pampa fest und warte darauf, dass ich per Anhalter weiterreisen kann...

vor kurzem noch hab ich gepredigt, dass jeder bis zu einem gewissen Grad entscheiden kann wie er sich fühlt oder vielmehr was er daraus macht. Im Grunde bin ich immer noch dieser Überzeugung, aber in die Realität lässt sich dieses Wissen nicht umsetzen. Ich könnt mich weitertreten, wieder nach vorne schaun, wieder alles "unbearbeitet" hinter mir lassen, zumindest glaub ich das. Aber ich hab Angst, was tu ich wenn das Fass dann mal voll ist und alles auf einmal über mir einstürzt. Dann müsste ich wohl die ganze Kontrolle über mein Leben abgeben und das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Jedoch ist das was und wie ich es im Moment mache wohl auch kontraproduktiv. Ich würd mich am liebsten an den Straßenrand setzten und einfach mal ne Weile zusehen wie das Leben vorbeizieht. Für ne kurze Zeit nicht anwesend sein, so eine art "Time-out" wäre von nöten, so erscheint es mir zumindest. Kann mich nicht identifizieren mit dem was ich von mir gebe - les den Blog selber, als wären es die Gedanken und Wörter einer Fremden. Sammelsurium an Absurditäten. Es wirkt alles so verdreht, verkehrt, einfach falsch herum, wie ein Puzzle das mit Gewalt falsch zusammengesetzt wurde. Eigenartig - unbehaglich

Zer sprungen?

1 Kommentar 1.6.09 23:00, kommentieren

realitätswiederbelebung

meine Wohnung ist wieder meine Wohnung. Es wird die erste nacht werden die ich alleine hier verbringe seit er ausgezogen ist. Es tut gut Raum un Zeit für sich alleine zu haben. Es ist leichter nicht immer auf jemanden anderen achten zu müssen. Ich genieße es einerseits, andererseits ist es seltsam und eigenartig. Einiges hab ich verändert, musste auch so sein, obwohl "er" nie ganz aus dieser Wohnung vertrieben werden kann, das ist mir klar.

Für morgen wünsch ich mir Glück, ein bisschen Nachsicht und Alkohol. Meine Motivation ist verschwunden, ist wohl in der Hektik der letzten Wochen untergegangen und ich hab mich nicht darum gekümmert. Das hab ich jetzt davon. Ich hoffe es geht auch ohne. Hauptsache positiv, notenfixiert bin ich schon lange nicht mehr. Im Großen und ganzen bin ich froh wieder in meinem kleinen bescheidenen Heim zu sein.

 

2.6.09 21:59, kommentieren

ain't gonna waste my hate on you


so weit bin ich mittlerweile, dass ich weiß, dass er nicht mal die energie wert ist die ich in den hass auf ihn verschwende. Klar gab es schöne zeiten, natürlich war die Hoffnung auf einen Partner der zu mir passt mein ständiger Begleiter, aber wenn ich ehrlich zu mir bin wusst ich schon seit längerem, dass es mit ihm nicht zu realisieren war. Ich sitz in meiner Wohnung, die endlich wieder meine ist und hör meine Musik, die unweigerlich auch zu unserer gemeinsam wurde. Es ist seltsam, aber im großen und ganzen (wenn man mal den negativen scheiß außen vor lässt) ist das Gefühl das ich dabei habe ein positives. Etwas trügerisch ist das ganze allemahl, aber mit dem kann ich leben....

Die Leute mit denen ich täglich in der Uni sitz und viel zeit verbringe interessieren sich echt für mich. Das hat mich heut total umgehaun. Die sind ja schon fast führsorglich und machen sich sorgen, echt krass. So blöd es klingt tut das gut. Allein im Regen stehn lassen werden mich die nicht, vor allen sind mir viele echt ans Herz gewachsen und ich bin froh darüber die nächste 2 Jahre noch viel Scheiße mit ihnen zu machen ^^. Heute werden wir die hoffentlich bestandene Prüfung die wir heut hatten noch feucht-fröhlich begießen. Feine Sache - netter nebeneffekt - wieder ein Tag mit alk.

 

Das alles klingt eigentlich gar nicht nach dem wie ich bin, aber was solls, vielleicht bin ich ja so und weiß es nur noch nicht

1 Kommentar 3.6.09 20:16, kommentieren

up and down

ich weiß nicht ob dieses verlangen in schlechten zeiten jemals verschwinden wird. ehrlich gesagt hoffe ich es, jedoch fehlt mir der mut wirklich daran zu glauben. im grunde wirkt es auf mich als wär es eine ewigkeit her, jedoch erscheint es gleichtermaßen noch so real. Ich weiß nicht wo mir der kopf steht. bin auf nem außergwöhnlichen selbstzerstörungstrip. ich hals mir tausend sachen auf, bin nie allein und helf immer und überall wenn hilfe benötigt wird. ich schlaf nicht mehr, ich mach alles andere. ich hab mich selber verloren. ich bin aus der bahn geraten, hab mich verirrt und finde mich nicht mal mehr im geringsten zurecht. Mein herz rast, meine finger zittern, meine anwesenheit ist die meistes zeit nur physischer natur. ich kenn mich nicht mehr. mir ist schwindlig, meine beine zittern. ich hab das gefühl meinem körper wurde die ganze kraft entzogen. Klar denken kann ich nicht mehr - alles liegt im nebel. ich hab verlernt nein zu sagen, ich betrüg mich selber, genieß es solang ich keine zeit hab nachzudenken.  aber wenn sich das mal endert stürzt der ganze trümmerberg über mir ein. ich weiß das es ein gefühl ist, dass sich auf momente beschränkt, jedoch ist es in diesen nahezu unerträglich. ich schaff das irgendwie wie immer, aber ich weiß nicht ob ich das auch wirklich will. ich möcht ne auszeit, möcht mich zurücklehnen, nein noch besser ich möcht mich an jemandem anlehnen. ich möchte nicht nur glücklich sein wenn ich unterwegs bin oder party mache. ich möcht wieder ganz leben, nicht mehr nur in trance oder schlaf-wachzustand. es ist als .... als wär ich leer.... ausgelaugt

17.6.09 22:39, kommentieren

run run run

ich laufe, ich sprinte, ich bin unterwegs... ich bin zur zeit auf der flucht vor mir selber, vor der realität und dem leben. ich weiß nicht für wie lange zeit die kraft die ich noch habe ausreicht, aber ich denke es wird eher nem sprint gleichen als nem marathon. ich kann nicht mehr. ich mach tausend dinge und gleichzeitig gar nichts. ich bekomm keine luft mehr - atemlos, mein herz rast und in meiner seite sticht es als würde jemand nadeln in eine woodo puppe bohren die mir sehr sehr ähnlich sieht. wer jedoch der herr der nadeln ist kann ich nicht sagen, obwohl ich vermute, dass es mein zweites böses ICH ist. komisch diese vorstellung und doch ist es in gewisser weise realität. ich hasse es. obwohl ich "es" nicht genauer definieren kann. gemeint ist mein zustand, meine "stärke" und meine nicht vorhandene einsicht. ich glaube ich bräuchte hilfe, aber ich weiß, dass ich mir nie welche hören werde. ich weiß nicht ob es jemals zu spät sein wird, aber falls es so weit ist ist es ja im grunde auch schon egal. ich bin unterwegs, gut 17h am tag. schlafen tja stundenweise kommt es vor, aber eher weniger als mehr. ob ich schlafen wollen würde - ja, ob ich schlafen könnte - ich weiß es nicht, ob ich es tue - nein, wieso? ich weiß es nicht... weil ich angst habe was geschieht wenn ich mich nicht permanent von dem ablenke, dass ich denke und fühle. es ist anders, und in gewisser weiße doch gleich wie damals. nur bin ich diesmal stärker oder vielleicht doch einfach nur schwächer. keine ahnung. es ist wie es ist. ich würd jetzt gerne sagen, dass das auch gut so ist, aber da würd ich mich selber belügen, obwohl das ja auch nichts mehr machen würde wenn man bedenkt wie sehr ich mich in letzter zeit bescheiße..... ach keine ahnung. bringt das alles eigentlich irgendetwas?

1 Kommentar 19.6.09 18:21, kommentieren

don't giva a damn about my bad reputation

wow wochenende vorbei, dabei hat es in meinem kopf noch nicht mal angefangen... echt seltsam. ich war unterwegs, eigentlich war ich gefühlte 0 stunden zu hause. das das nicht ganz der realität entspricht ist mir klar. freitag volles programm, am abend im theater und dann was trinken, am samstag essen gehn, bei freunden, ausgehn, nochmal zu freunden und irgendwann frühmorgens heim, heute ... heute war seltsam. es will nicht ganz in meinen kopf was da heute abgegangen ist. ich weiß noch nicht ob es gut oder schlecht ist, aber es fühlt sich nicht sonderlich falsch an, obwohl das ja auch eine gewisse wahrnehmung der realität voraussetzen würde und die ist in keinster weise vorhanden. es läuft... ich laufe, es funktioniert irgendwie. freundschaft mit sex kuscheln und küssen. hehe ob das funktionieren wird. ich weiß es nicht, aber ich werds herausfinden. memo an mich. single sein ist super. alkohol, party, viel weniger allein als zu zweit. eigentlich ein wahnsinn. ich bin glücklich, ja das wage ich zu behaupten. ohne wenn und aber. scheiß drauf für den moment bin ich glücklich. mir geht es gut, ich genieße das leben in all seinen facetten. ich lebe, verdammt ja ich lebe. apropos leben - ich sollt langsam mal was essen. so und das wars dann denk ich auch. was zu sagen war wurde gesagt und auch das was eigentich keine aufzeichnung verlangt wurde dokumentiert. ... don't give a damn about my bad reputation

1 Kommentar 21.6.09 21:53, kommentieren

what is wrong what is right

ist es eine stärke gegen den drang sich die eigenen arme aufzuschneiden anzukämpfen und zu gewinnen, oder ist es vielmehr eine vernichtende schwäche dieses verlangen überhaupt zu besitzen? in der letzen woche hat mich dieser gedanke des öfteren besucht. wirklich beachtet hab ich ihn nicht, wollte mir keine zeit für solche grübelein nehmen. an meiner art zu leben, die ich vor einigen wochen ausprobiert habe hat sich immer noch nichts geändert. wenig schlaf, viel alkohol, viel aktivität. es wirkt alles sehr unrealistisch, dies liegt aber wohl hauptsächlich am schlafentzug. zuneigung, körperliche nähe ohne verpflichtung. küssen tut gut. kuscheln auch doch bau ich mir gerade zwei parallele welten auf. was solls... ich will mich gerade nicht mit meinem leben beschäftigen... ich hol den schlaf der letzten tage nach....

27.6.09 23:13, kommentieren

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