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schneeberge

es ist frühling. es ist toll. theoretisch fühl ich mich fantastisch. wenn ich es mir ganz banal gesagt aussuchen könnte würd ich mich großartig, relaxt und erleichtert fühlen. einige stunden am tag schaff ich das auch noch, doch die nebelschwaden und schneeberge kehren ins herz zurück. ich verstehe bis heute noch nicht, wieso menschen beziehungen führen. noch weniger verstehe ich wieso ich eine führe. es ist so wie früher, ich denke so und ich würde am liebsten so handeln. rein auf grund des zigarettenkonsums müsste mittlerweile pures nikotin durch meine adern fließen. tut es aber leider nicht. meine lunge ist geteert und ich fühl mich obendrein auch noch gefedert. es ist alles irgendwie zum kotzen. ich möcht weg, auszeit, pause .... liebe verständnis aber im grunde möchte ich nur das zulassen das ich fühle. emotionsertrunken. mir steht die überforderung bis zum hals. ich bin der clown von früher. ich werd dazu gemacht und lass es mit mir machen. er versteht es nicht, er versteht mich nicht und er bemerkt den ernst der situation nicht einmal ansatzweise. die wahrnleuchten haben schon vor wochen das erste mal bei mir geblinkt. ich mache sport ich wiege mich täglich und ich kann nicht mehr schlafen. es ist mehr ein dumpfes dahindämmern ohne ausschaltung der dinge die um mich herum passieren. ich höre den regen aufs fenster schlagen - und schlafe daneben? natürlich. so wird das irgendwie nix. 

hallo neurodermitis 

1 Kommentar 29.3.10 23:36, kommentieren

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