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where are we going

i guess right nowhere.... wohin soll man gehen wenn man niergends gehen kann. was soll man machen wenn es keinen ort gibt wo man hin kann. nicht physisch gesehen sondern mit all seinen gefühlen, gedanken und erinnerungen. mit dem was einen Menschen ausmacht. mit dem wie man ist. wenn da niemand ist dem man zumutet mit diesen dingen zurecht zu kommen. lebt man dann eigentlich wirklich wenn man einen teil von sich immer versteckt, verdrängt, seine existenz verweigert. ich glaube man muss daran irgendwann kaputt gehen und ich hab das gefühl dass irgendwann bald sein wird. Nicht mal der ort wo es legitim wäre darüber zu schreiben kann dazu benutzt werden. Das Problem beschäftigt mich einerseits zu periphär das es die Rechtfertigung (für mich) geben würde dort meine "Sorgen" auszubreiten und andererseits so zentral dass es mich hinauskatapultiert aus meinem vermeintlich ach so geordneten leben. Ich weiß nicht wie es mir geht, ich weiß es wirklich nicht. Auf die obligatorische Frage wie es einem denn geht antworte ich routiniert mit einem gut oder passt schon. Was das zu bedeuten hat liegt wohl in der Interpretation des jeweiligen Gesprächspartner. Ich kann die Gefühle die Emotionen die ich nicht wahrnehme nicht ausdrücken. Ohne ins wirkliche Bewusstsein vorzudringen, ohne der Chance sich mit ihnen auseinanderzusetzten nisten sie sich ganz tief in mir ein. Wie ein Schwamm der sich vollsaugt und irgendwann nichts mehr aufnehmen kann. Ich warte. Ich warte doch schon ewig. Davon wird nichts besser im Gegenteil. Ich hab keine Lust mehr. Das macht doch alles keinen Sinn - zu sein wer man nicht ist, zu geben was man nicht bekommt und zu tun als wäre alles super. Ich möchte fühlen, mich selber wahrnehmen, ich möchte tun können was ich möchte und ich würde mir wünschen das es anders aussehen würde wenn es denn möglich wäre. Wohin es führt - nirgendwohin 

1 Kommentar 4.9.11 00:45, kommentieren

reden ist silber schweigen ist gold

ist dem wirklich so? ich weiß es nicht. nicht sprechen kommt mir vor wie eine art von nicht-existenz. traurig aber wahr hab ich es doch verlernt über bestimmte dinge zu reden, obwohl kann man von verlernen sprechen wenn man dies doch nie wirklich getan hat. noch nicht mal das schreiben gelingt mir. mir fehlt die einsicht dessen was es bewirken würde. sich selbst, sein inneres mit jemanden zu teilen - was macht das schon für einen sinn. jede selbstinszenierung grenzt für mich der darstellung von selbstmittleid und es gibt wenig das so verabscheuenswert ist. das preisgeben von schwäche trägt immer den charakter von jammern mit sich. für mich. was würde es an der tatsache ändern wenn jemand anderer darüber weiß, wenn man jemanden anteil haben lässt. würde man verständnis ernten für ein verhalten das fern jedes verstandes ist. würde man missachtung ernten für etwas das man selbst verabscheut. es ändert nichts an der tatsache, dass man fühlt was man fühl und das man denkt was man denkt. der einzige unterschied bestünde darin, dass jemand davon weiß und ich weiß nicht ob das nicht noch perfider wäre. hilfe dafür, hierfür gibt es nicht. nicht in diese multimedialen welt. was bedeutet schon hilfe, wie soll diese denn aussehen. das weiß ich selber nicht dementsprechend erfolglos bin ich auf der nicht-suche danach. die sehnsucht nach dem was war wird unermesslich und doch strebt etwas in mir dem verlangen entgegen alte wege einzuschlagen. stehen doch neue wege vor der tür, erneuerungen, veränderungen, weggabelung die lange zeit unerreichbar ja sogar jenseits jeder vorstellung lagen. dieses einschneidende erlebnis muss gebürend beachtet werden - wieso nicht einschneidend, frag ich mich selber und schweige

Heimat
hit
him
tie
him
eat
him
-the deamon-

1 Kommentar 18.9.11 22:42, kommentieren

unglaublich aber wahr hab ich gestern nicht ernsthaft 3 jahre über den haufen geworfen. faszinierend wie einfach es doch war - back to the roots. ich "freue" mich schon darauf wenn diese erkenntnis wirklich ins bewusstsein sickert. gern würde ich jetzt behaupten das ich keine wahl gehabt habe, dass es sein musste aber das wäre gelogen. ich hab mich wohl oder übel dafür entschieden - hab die möglichkeiten abgewogen und eine entscheidung getroffen. es war als wäre ich nie davon weggewesen. irgendwie beängstigend, aber hey so ist das leben. einsc***idende erlebnisse stehen vor der tür, wie treffend dieses wort doch ist. das schreiben wirkt befremdlich, meine gedanken sind ad absurdum geführt. die nächsten 4 Tage heißt es zu überstehen dann kommt Leben 4.0

 

ich wär gerne wütend oder traurig. jede emotion wäre mir lieber als das was zur zeit ist, nämlich einfach nichts. ich fühle nicht, ich fühl mich nicht

1 Kommentar 19.9.11 22:48, kommentieren

Never change a running system

Tja wenn es laufen würde wär es toll. Ich funktioniere zur zeit aber leider nicht. Ein defekt im system leben hat sich eingeschlichen. Wenn das morgen gut geht , ja was dann. Ich glaub dann könnte der großteil des fehlers behoben sein. Wiese sollte es auch anders sein. Die letzen jahre hat es auch funktioniert. Ich wunsch es mir. Das hier und jetzt ist ja kein zustand, prinzipiell schon keiner und auf keinen fall einer auf dauer. Ich mach mir mal selber mut immerhin wird es sich morgen zeigen und jetzt kann ich ohnehin nichts mehr ändern. Da heißt es wohl auf die eigenen (verborgenen?) Fähigkeiten vertrauen. 3 nächte und 3 tage noch. We will see.

1 Kommentar 20.9.11 23:41, kommentieren

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