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3...2...1...los

weiter geht der Lauf im Hamsterrad. Ich bin erschöpft, müde und sehne mich nach Ruhe und Frieden. Ich dreh wirklich am Rad... zu viele Stunden am Tag bin ich "unterwegs" ohne Pause, ohne Verschnaufen, ohne Essen und das zährt sowohl an den Nerven wie auch an der körperlichen Substanz. Ich freu mich aufs Wochenende, ich freu mich auf den wohlverdienten, ersehnten und hoffentlich erfüllbaren Wunsch nach Schlaf. Schmerzen setzen der Belastung die Krone auf. Ich brauche Struktur und Ordnung - draußen und in mir, aber jetzt brauch ich Ruhe um Energie zu tanken für den nächsten Hamsterradtag.

1 Kommentar 1.12.11 21:56, kommentieren

die stille vor dem schnee

ich fühl mich gerade betrogen, betrogen um die harmonie der letzten zeit. mein kopf wollte mir weiß machen das es daran liegt, dass alle vernünftiger, älter und verständnisvoller geworden sind, aber das war wohl ein trugschluss. die ruhe, die geborgenheit der letzen zeit war bloß die stille vor dem schnee. heute hat es geschneit, das erste mal in diesem winter und der anblick hat mich für kurze zeit ruhig werden lassen, beinahe besinnlich. der duft des windes hat mich verzaubert und vergessen lassen, doch diese eintracht war von kurzer dauer. jetzt gleicht das gefühl in mir dem tiefsten winter (der doch noch gar nicht ist). ich habe das gefühl mein wort gebrochen zu haben, bzw. das es mir untersagt, verboten wird mein wort zu halten und das macht ohnmächtig. ich fühl mich betrogen und habe das gefühl jemanden zu betrügen. ich weiß nicht welche dieser zwei varianten ich schlimmer empfinde. ich weiß über die eisige wortlosigkeit morgen bescheid, ich verachte die worte die heute schon gefallen sind. ich verstehe beide seiten, jedoch finde ich die aktion einer seite plausibler als die reaktion der anderen seite darauf. es macht mich betroffen und raubt die spärliche energie. ich bin nicht gut im standhalten/ aushalten von negativen "Schwingungen". ich hasse diese unterschwelligen Enttäuschungen, Beleidigungen und Missachtungen. es macht mich wütend, wütend auf sie und noch wütender auf mich, weil ich dieser situation so wie sie ist machtlos ausgeliefert bin.

1 Kommentar 6.12.11 22:17, kommentieren

dieser eintrag gehört dir, nur dir

- weil es mir leid tut, das mir die worte dafür fehlen dir zu sagen was ich fühle

- weil ich dir unsagbar dankbar bin für alles was du für mich bist und warst

- weil ich sehr viel dafür geben würde, nur einen einzigen tag mit dir wieder zu haben. ich würd mich neben dich setzten und das gefühl das du mir gegeben hast einfach genießen, es in mir aufsaugen und speichern für alle zeit

- weil du der grund warst wieso ich hier und heute bin wo und wer ich bin

- weil ich ein stück meines friedens dank dir wiedergefunden habe

- weil du der erste mensch warst der mir gezeigt hast das man mich mögen kann so wie ich bin, für das was ich bin

- weil ich mich nur bei dir angenommen gefühlt habe mit jeder faser meines körpers mit jeder einzelheit meines ichs

- weil du einfach unsagbar wichtig für mich bist und warst

- weil allein der gedanke an dich, das wissen das es dich gibt diese welt, meine welt um vieles heller macht 

- weil mir trotz der vielen worte die worte fehlen dir all das zu sagen

 danke

1 Kommentar 28.12.11 22:33, kommentieren

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