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ich laufe aus dem rahmen...

3 wochen scheint wohl der maximale zeitraum zu sein in dem ich mein leben ansatzweise geordnet weiterführen kann wenn etwas meine "routine" unterbricht. ich kann nicht arbeiten gehen, als "einhänder nur schwer möglich. ergo ich geh nicht schlafen, ich steh nicht auf, fühl mich isoliert, abgeschottet, eingesperrt in meiner welt. großartigen zeitvertreib der sinn macht gibt es nicht und ich mach mir keine mühe einen zu finden. die nächsten wochen werde ich dahinvegetieren, in der hoffnung die sache ohne größere missgeschicke zu überstehen. ich fröhne meinem allzeit-hobby nummer 1 - meinen feind, mich selbst schlägt man ohnehin besser wenn er schon verwundet am boden liegt.

- meine welt läuf so einfach aus dem rahmen, oder viel mehr lauf ich aus dem bild weil ein teil meines rahmens fehlt. das "reale" bild von mir wird abgelöst von diesem viel zu bekannten monster das mir suggeriert das ich fehl am platz bin, das ohne mich vieles besser wäre, das ich ohnehin zu wenig kompetenz besitze um dorthin zurückzukommen wo ich her komme, das es besser wäre jetzt gleich gegen mich zu kämpfen als erst morgen. das ich es in diesem leben ohnehin nicht mehr erreichen werde den ballast abzuwerfen der mich daran hindert mein leben zu leben und ich es somit am besten gleich lassen sollte- 

nichtsdestotrotz geh ich jetzt ins bett und stehe morgen wieder auf. denn tagsüber kann ich die schatten noch vertreiben die sich an meine fersen geheftet haben - noch - 

17.10.12 01:22, kommentieren

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