die stille vor dem schnee

ich fühl mich gerade betrogen, betrogen um die harmonie der letzten zeit. mein kopf wollte mir weiß machen das es daran liegt, dass alle vernünftiger, älter und verständnisvoller geworden sind, aber das war wohl ein trugschluss. die ruhe, die geborgenheit der letzen zeit war bloß die stille vor dem schnee. heute hat es geschneit, das erste mal in diesem winter und der anblick hat mich für kurze zeit ruhig werden lassen, beinahe besinnlich. der duft des windes hat mich verzaubert und vergessen lassen, doch diese eintracht war von kurzer dauer. jetzt gleicht das gefühl in mir dem tiefsten winter (der doch noch gar nicht ist). ich habe das gefühl mein wort gebrochen zu haben, bzw. das es mir untersagt, verboten wird mein wort zu halten und das macht ohnmächtig. ich fühl mich betrogen und habe das gefühl jemanden zu betrügen. ich weiß nicht welche dieser zwei varianten ich schlimmer empfinde. ich weiß über die eisige wortlosigkeit morgen bescheid, ich verachte die worte die heute schon gefallen sind. ich verstehe beide seiten, jedoch finde ich die aktion einer seite plausibler als die reaktion der anderen seite darauf. es macht mich betroffen und raubt die spärliche energie. ich bin nicht gut im standhalten/ aushalten von negativen "Schwingungen". ich hasse diese unterschwelligen Enttäuschungen, Beleidigungen und Missachtungen. es macht mich wütend, wütend auf sie und noch wütender auf mich, weil ich dieser situation so wie sie ist machtlos ausgeliefert bin.

6.12.11 22:17

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