pausemodus

genau so fühlt es sich an. als hätte jemand einfach pause gedrückt und nun schau ich zu, bin zwar da, nehme aber nicht teil. es gibt keine struktur, weder in dieser parallelwelt in der ich mich bewege noch in meinem inneren. ich verschwende meine zeit, im wahrsten sinne des wortes. ich tue nichts, gar nichts. es ist ziemlich leer hier, hier in meiner welt.

er kommt zu mir, er reißt mich mit, wenn er da ist lebe ich, spühr ich mich, bin ich. ohne ihn gibt es mich gerade nicht. er ist gerade der mittelpunkt meines lebens, denn was anderes gibt es nicht. bricht er weg - bin ich weg. 

nur begrenzte zeit ist diese art von existenz tragbar, jedoch lässt sich mit derzeitigem wissenstand der zeitpunkt nicht festlegen an dem das hier, ein ende hat. einerseits sehne ich mich danach, andererseits ist es mir gleichgültig, wie alles andere derzeit. es ist egal, alles ist egal (alles außer er). ICH bin egal, ich bin mir egal. ich verliere gerade jegliches gefühl dafür wer ich bin, wer ich war und wer ich sein werde. ich weiß mir mit mir selbst nichts anzufangen, ich lenke mich ab - vor mir - wohlgemerkt mit "nichtstun".

wen wundert es da noch wenn ich das gefühl habe mich langsam aufzulösen, langsam zu verschwinden - aber vielleicht auch einfach schnell - denn ich fühle nichts, rein gar nichts.

 

11.11.12 01:06

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