kamikaze

gewitter

buchstaben mit schwarz auf weiß
beschreiben gedanken aus glas
bevor sie zerbrechen

gesammelte scherben
konservierte  gefühle
durch taten in rot auf weiß

mahnmale auf bleicher haut
erzählen Unausgesprochenes
von füher und heute

 

und so bleibt es auch heute unausgesprochen. ich bin leer, ausgetrocknet und es riecht verdächtig nach regen, nicht der leichte erfrischende sommerregen sondern ein gewitter mit dicken tropfen und schweren hagelkörnern. ich habe angst vor mir, weiß nicht wo das plötzlich her kommt. es scheint als gebe es genaue zeitvorgaben wie lange ich existieren kann ohne diese gefühle und gedanken, dann gibt es wieder eine vorgabe wie lange ich das durchstehen muss und danach kann ich wieder leben mit mehr rissen im fundament aber zumindest steht die hütte noch. wie viele gewitter wird denn dieses wackelige alte ding noch überstehn? 

- another one to survive - 

1 Kommentar 3.5.12 21:58, kommentieren

erkenntnis

es lässt sich wohl nicht leugnen was es ist. die methode eine andere, die verschleierungstechnik eine leichtere doch das grundprinzip auf dem es beruht ist das selbe. in worte gefasst hört es sich erschreckend an doch ich möchte es versuchen. ich halte meinen arm unter heißes wasser, ich beiße die zähne zusammen und spüre den schmerz, den süßen schmerz, der alles andere unwichtig und irrelevant erscheinen lässt zumindest für den moment und es tut gut. es beruhigt und hüllt mich in watte. wenn das gefühl nicht so befreiend wäre wäre wohl das problem mit dem aufhören geringer. die methode ist eine andere, doch das prinzip dahinter ist das selbe wie vor jahren. traurige erkenntnis doch lässt sich auf diese art sowohl das verlangen nach selbstzerstörung wie auch ein scheinbar "normales" leben unter einen hut bringen. und größere gefahren birgt es auch nicht also was solls, außerdem könnt ich es eh nicht ändern....

1 Kommentar 18.1.12 22:44, kommentieren

in manchen zeilen finde ich mich wieder

das bezieht sich sowohl hierauf als auch auf das Geschriebene von dort. Manchmal komm ich mir vor wie ein stiller "Mitleser" meines eigenen Blogs. Die Worte die die Besitzerin hier verfasst wirken oft so fremd, als ob es jemand anderer geschrieben hätte. Ich lese hier gespannt mit und teils wirkt es stark befremdlich die aufgezeichneten Gedanken mitzuverfolgen. Genauso ist es mir heute bei einem Beitrag den ich von jemand anderem gelesen habe gegangen. Er könnte in den Grundfesten dessen was ausgesagt wurde von mir stammen, auch wenn die Rahmenbedingungen andere waren. Die Gedanken an das "früher" sind verstörend. Ich verzeihe mir selbst nicht was ich mit mir machen habe lassen. Seine Mitschuld würde ich bestreiten wenn mich jemand danach fragt. Ich hätte theoretisch die Fähigkeit besitzen müssen dafür gerade zu stehen was ich möchte und was nicht. Er ist sicherlich der Meinung das ich das sehr wohl getan habe, jedoch weiß er nicht wie oft ich über Leichen (wohl oder übel meine eigene) geganen bin. Die Leiche war ein Stück meines Seelenheils das ich so schnell nicht wieder erlangen werde. Ganz davon verabschieden möchte ich mich jedoch auch nicht, würde der Kampf dann doch an Absurdität und Aussichtslosigkeit gewinnen und er wäre letztendlich vollends in Frage zu stellen. Es läuft nicht ganz rund zur zeit - ich laufe zur zeit nicht ganz rund. Zu viele Ecken und Kanten an die ich stoße, jedoch verschwinden die Hämatome mit der Zeit und lediglich kleine Narben erinnern an die Wunden aus nicht gekämpften Schlachten. Einen Plan habe ich nicht, dementsprechend aussichtlos wird die Suche nach Plan B wenn der nicht vorhanden Plan A nicht funktioniert. Alternativen gibt es nicht - es muss funktionieren. Ich muss verdammt nochmal einfach funktionieren ...

1 Kommentar 28.11.11 22:24, kommentieren

this silence is killing me - anyone please scream for me

allein die tatsache, dass der erste gedanke heute morgen an das Ende gerichtet war lässt mir die Haare im Nacken aus Erschrockenheit zu Berge stehen. Aus dem nichts, beinahe grundlos tauchen diese Gedanken und Gefühle auf, die einen Schweif an Turbulenzen mit sich ziehen, dass selbst der Sicherheitsgurt lediglich als Stoßdämpfer für den harten Aufprall dient und niemals die volle Wucht des Aufpralls abfangen kann. Die Melancholie ist ein Arschloch, das mich wieder einmal heimgesucht hat. Es reicht scheinbar in das Gesicht von einer Person zu sehen die die andere Seite erahnen kann, die einen Absturz per excellance miterlebt hat. Ich kann es nicht ertragen, weder den Gedanken daran noch die Konfrontation damit. Es schnürt mir die Luft zum Atmen ab. Diese zwei Welten werden sich nie zu einer verbinden. Ich werde diese Gedanken nie vollständig abstellen können und genauso wenig werde ich die Sehnsucht nach der Nicht-(mehr)-Existenz auslöschen können fürchte ist. Es betäubt und hüllt mich in Nebel. Ich bin müde - so richtig müde....

27.11.11 01:07, kommentieren

down with the sickness

i can see inside me, the sickness is rising ... ich dreh loopings in meiner welt aus seifenblasen. missverstanden würde ich noch als geugutung abtun, doch es mangelt an verständnis im generellen. obwohl vielleicht fehlt einfach nur der wunsch überhaupt zu verstehen oder sich in die lage eines anderen zu versetzten. fühl mich misachtet und wertentleert. soziale und emotionale deprivation lässt grüßen. meine vorstellungen und wünsche decken sich nicht mit der realität. selbstzweifel ob diese nicht einfach zu hoch gesteckt sind. ich weiß es nicht. ein beschissenes essen bei mama ist mehr wert als ich. ich würd so viel mehr tun. leere worte an einem toten tag. ich hasse es/mich. sind meine erwartungen so abwegig? das morgen kann nicht gut gehn und ja ich weiß was der begriff "self fulfilling prophecy" bedeutet. ich lächze nach wertschätzung, kann ich dies doch gerade selbe selber nicht. ach was weiß doch ich. enttäuschung und traurigkeit wird wieder einmal ausgetauscht mit wut und hass. sind diese 2 emotionen doch meines erachtens eher tragbar und würdevoller als die anderen. krankes hirn - kaputter kopf. dreh mich im kreis und komm doch nie dort an wo ich gestartet bin. wake up hate ...

1 Kommentar 15.5.10 23:04, kommentieren

die zeit heilt alle wunder

ich geh 2 schritte auf dich zu und du stöst mich 3 weg. gratulation so wird das nichts. wie in einer beschissenen achterbahn, nur leider hab ich vergessen den bügel herunterzuklappen. jetzt sitz ich ohne schutz looping fahrend in dem wagen. es geht nicht rauf, nur meilenweit hinunter. im freien fall - fuck. es ist entmutigend wenn man fehler eingesteht und sich entschuldigt und alles was dabei rum kommt ist, dass man noch einen auf den deckel bekommt weil man doch zwei oder drei missgeschicke unerwähnt gelassen hat. echt aufbauend. wie blöd. shadowjumper per exellance. stur - vielleicht sind die möglichkeit auf die schwächen des anderen einzugehen wirklich ausgeschöpft. ich probier mein bestes, ich versuch es auszugleichen, es bringt nichts, es führt zu nichts. es macht angst, es verletzt und zerschmettert. kommunikation gleich null, zumindest jende friedvolle verbindende. nur noch hämische vorwurfsvolle worte gepaart mit enttäuschungen und mistrauen. ja natürlich führen wir eine glückliche beziehung. lol

egotrip - meinerseits? seinerseits? zusammen ist man manchmal weniger allein, aber manchmal auch mehr. man sehnt sich nach dingen die so nicht vorhanden sind wie man sie sich wünscht. doch war es realität man lächtst nach worten, taten, situationen von früher und das paradoxe ist das früher letzte woche war. super start. ich hasse montage und wenns so weiter geht wie das letzte we auch samstage und sonntage. schule lenkt ab, schule bringt beschäftigung. 

traurig, enttäuscht, missempfunden, angsterfüllt, verletzt und liebesentleert ...

1 Kommentar 1.2.10 17:31, kommentieren

bubble

ich renn seit tagen loopings in meiner seifenblase. sie zerbricht nicht, unbeachtet dessen was ich auch versuche. eine seifenblase ausgekleidet mit metall und stahltor. ein grauer schleier aus melancholy hüllt mich ein, deckt mich zu und wiegt mich sicher. der schein trügt. ich fühl mich wie ein fremdkörper in meinem eigenen individuum. es macht mir angst. mein körper sendet signale die mir zeigen sollen, dass ich ruhe und abgeschottetheit benötige. es ist trügerisch ihm zu vertrauen. alte gedanken, längst vergessen und verloren geglaubt tauchen wieder auf. es bedrückt weil doch in meinem leben kein platz mehr dafür ist. überwunden vs. aufgeschoben ... haha wenn ich bloß die wahl hätte. ich weiß das man manchmal einfach durch muss durch solche situationen, doch fühl ich mich verlorener.... der schritt zurück scheint plausibel, angebracht und so verdammt nahe, doch ich "will" nicht, nicht nochmal von vorne. kann mich nicht fallen lassen, stehaufmännchen wie es im buche steht. weiter weiter ins verderben. immer gerade aus, der nase nach - frontal in das loch ohne boden. kopf sagt deckel drauf und gut isses. gefühl sagt rein mit dir! soziale kontakte wirken befremdlich, fratze, maske, kostümierter realitätsflüchtling.  selbstzerstörung scheint die lösung, essen wird zur qual, befremdlich ist jedoch, dass dafür keinerlei disziplin von nöten ist. es funktioniert von selbst, ohne großes zutun meinerseits. fühl mich leer also was wäre da wohl nacheliegender als diese leere mit hunger zu füllen ? welch ironie. das internet bietet keine platform mehr, der mut ist verloren gegangen mich selbst darzustellen, wieso auch? helfen kann ich mir ja doch nur selber. jegliches äußern von unmut gleicht doch selbstmitleid und das verabscheue ich. ich bin und bleibe der fels in der brandung ... und ich will mir nicht mal selbst eingestehen, dass er risse haben könnte. ich weiß nicht wie es geht sich von jemanden auffangen zu lassen, das hab ich einfach nie gelernt. ich erlaube mir selber einfach nicht das kleinste zeichen von "schwäche" und ich hasse es.

 

ein einziges mal noch... nach mitlerweile fast 2 jahren hätt ich doch verdient ...  theoretisch ja... praktisch kann/darf ich mir das einfach nciht erlauben ... aber es wär schön, es würde helfen, er würde gut tun ...

19.1.10 16:40, kommentieren

momentaufnahme - drahtseilakt

wiedermal. Ich gehör wohl eindeutig zu den Menschen die permanent aufpassen müssen wo sie hintreten. Wie ein Akrobat auf einem Seil, dass über nen Abgrund gespannt ist sollt ich mein Leben leben. Jedoch fehlen mir wohl die nötigen kognitiven/psychischen Fähigkeiten diesen Balaceakt unbeschadet zu überstehen. Ich rase durch mein Leben, die meiste zeit ohne rücksicht auf verluste. Da sollt es mich dann wohl auch nicht wunder, dass ich nicht ohne Narben davonkomme. Diese Erklärung würde mir die Entscheidung die jeden Tag aufs neue ansteht wohl erleichtern, jedoch wär es schon wieder zu leicht. Wieso einfach wenns kompliziert auch geht? Hab den Anschluss verloren, dank erheblichen Verspätungen sitz ich jetzt in der Pampa fest und warte darauf, dass ich per Anhalter weiterreisen kann...

vor kurzem noch hab ich gepredigt, dass jeder bis zu einem gewissen Grad entscheiden kann wie er sich fühlt oder vielmehr was er daraus macht. Im Grunde bin ich immer noch dieser Überzeugung, aber in die Realität lässt sich dieses Wissen nicht umsetzen. Ich könnt mich weitertreten, wieder nach vorne schaun, wieder alles "unbearbeitet" hinter mir lassen, zumindest glaub ich das. Aber ich hab Angst, was tu ich wenn das Fass dann mal voll ist und alles auf einmal über mir einstürzt. Dann müsste ich wohl die ganze Kontrolle über mein Leben abgeben und das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Jedoch ist das was und wie ich es im Moment mache wohl auch kontraproduktiv. Ich würd mich am liebsten an den Straßenrand setzten und einfach mal ne Weile zusehen wie das Leben vorbeizieht. Für ne kurze Zeit nicht anwesend sein, so eine art "Time-out" wäre von nöten, so erscheint es mir zumindest. Kann mich nicht identifizieren mit dem was ich von mir gebe - les den Blog selber, als wären es die Gedanken und Wörter einer Fremden. Sammelsurium an Absurditäten. Es wirkt alles so verdreht, verkehrt, einfach falsch herum, wie ein Puzzle das mit Gewalt falsch zusammengesetzt wurde. Eigenartig - unbehaglich

Zer sprungen?

1 Kommentar 1.6.09 23:00, kommentieren

today is gona be the day

scheiße ja das ist er. Schon lange hab ich meine Willenskraft nicht mehr so unter beweis stellen müssen wie heute. Ich kämpfe und meine Waffe ist mein Verstand. Wie paradox wenn man bedenkt, dass ich genau diesen im moment immer mehr zu verlieren scheine. Ich fühl mich traurig, hilflos und allein, aber genau das kann und darf ich nciht sein, war ich nicht und werd ich nie sein können. Es ist ein ungeschriebenes Gesetzt, dass ich immer stark sein muss und ich bin mir fast sicher, dass ich diejenige bin die dieses eben nicht-geschrieben hat. Es zerreist, es wühlt auf und es macht angst. Man ist sich selbst der Nächste. Es wird nie jemand kommen um zu helfen. Man muss selber so viel sein sich das zu holen was man braucht, doch das kann ich nicht. Ich hasse diese Jammereei, Begleitet werden sie doch nur von Schuldgefühlen und allen möglichen komplexen. Gratulation - welch schöne Mischung sich daraus bei mir ergibt - ein echter "Alles-fürn Arsch - Jocktail". Ich würde gern die selben Wege gehen, die ich in der Vergangenheit eingeschlagen ahbe und ich mögchte glauben, dass es helfen würde. Doch hab ich am eigenen Leib erfahren, dass das Gegenteil der Fall ist. Ich möchte dennoch, aber Herz und Verstand sind sich nicht einig und somit wird weitergekämpft - gegen den schlimmsten aller Feinde - sich selber. Dieser Tag führt zu nichts.....

 

Ver rückt?

1 Kommentar 30.5.09 23:29, kommentieren

the end is near

ich glaub das wars.

keine Tränen, keine Versuche noch groß etwas zu ändern. Ich hab gesagt was ich sagen musste, was meiner meinung nach zu sagen war. Gefühlskalt, vollkommen sachlich, ohne Vorwürfe und Beschuldigungen meinerseits. Ich bin dankbar für diese Gabe, denn was man ist und was man sein muss in der Welt, das passt ja wohl nicht immer ....

30.3.09 23:41, kommentieren

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