kamikaze

remember...

moood: thoughtless
music: Tina Dico - Headshop

Ich steh vor den Scherben meiner Beziehung. Ob das Schreiben hier der Anfang vom Ende ist? Mein Weg mich von der Beziehung und dem Menschen mit dem ich alles hier teile zu verabschieden? Es gibt nur noch 2 Wege. Zum einen die Einsicht, die Akzeptanz der Tatsache, dass die Strecke zu Ende ist, die wir gemeinsam geganen sind. Zum anderen die Hoffnung auf Veränderung. Was von diesen 2 ist denn naiver? Ich liebe ihn, bei Gott das tue ich, doch kann es nicht weiterlaufen wie bisher. Ich verurteile ihn nicht, ich möcht ihn nicht ändern. Er kann guten Gewissens seinen Weg weitergehn, doch meiner führt in eine andere Richtung. Ich weiß was ich will. Gehör zu den 0815 Menschen, die Wünsche und Ziele wie eine feste Beziehung, später eine Familie und ein trautes Heim haben. Ist es waghalsig in der Gegenwart schon solche Pläne zu schmieden? Doch wann, wenn nicht jetzt soll ich anfangen auf diese Ziele hinzuarbeiten? So viele Fragen und ich hab keine Antwort. Steh im Nebel und alles herum verschwimmt... 

In Anbetracht der tausend Scherben die vor mir liegen wird mir schwarz vor Augen. Ich weiß nicht ob ich sie je wieder zusammenbauen könnte, doch das größere Problem ist, dass ich nicht mal weiß ob ich das will. Ob es sich lohnt weiterhin so viel Kraft und Energie in diese Sache zu investieren? Herausfinden werd ich es nur, wenn ich es versuche, das ist mir klar, doch bin ich heillos überfordert. Das Zuhause sollte doch der Ort sein an dem man sich geborgen und wohl fühlt. Wieso um Gottes Willen hab ich dann mittlerweile Bammel wenn ich weiß dorthin zurückzukehren. Das Studium verlangt genug von mir und so gern ich es auch mache fehlt mir der Ausgleich. Schöne Zeit zu zweit, ohne Streit und Spinnereien. Um eine Beziehung zu führen braucht man 2 Menschen, das ist mir klar und ich bau auch genug scheiße, dessen bin ich mir auch bewusst. Jedoch werd ich nicht mein ganzes Leben, alles was ich mir aufgebaut habe hinschmeißen um Platz in seinem Leben zu haben.... aussichtslos

"Rien ne vas plus - nichts geht mehr - Das Spiel des Lebens im Flammemmeer "
(Die Firma)

1 Kommentar 29.3.09 21:02, kommentieren

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