mein dunkler turm

pausemodus

genau so fühlt es sich an. als hätte jemand einfach pause gedrückt und nun schau ich zu, bin zwar da, nehme aber nicht teil. es gibt keine struktur, weder in dieser parallelwelt in der ich mich bewege noch in meinem inneren. ich verschwende meine zeit, im wahrsten sinne des wortes. ich tue nichts, gar nichts. es ist ziemlich leer hier, hier in meiner welt.

er kommt zu mir, er reißt mich mit, wenn er da ist lebe ich, spühr ich mich, bin ich. ohne ihn gibt es mich gerade nicht. er ist gerade der mittelpunkt meines lebens, denn was anderes gibt es nicht. bricht er weg - bin ich weg. 

nur begrenzte zeit ist diese art von existenz tragbar, jedoch lässt sich mit derzeitigem wissenstand der zeitpunkt nicht festlegen an dem das hier, ein ende hat. einerseits sehne ich mich danach, andererseits ist es mir gleichgültig, wie alles andere derzeit. es ist egal, alles ist egal (alles außer er). ICH bin egal, ich bin mir egal. ich verliere gerade jegliches gefühl dafür wer ich bin, wer ich war und wer ich sein werde. ich weiß mir mit mir selbst nichts anzufangen, ich lenke mich ab - vor mir - wohlgemerkt mit "nichtstun".

wen wundert es da noch wenn ich das gefühl habe mich langsam aufzulösen, langsam zu verschwinden - aber vielleicht auch einfach schnell - denn ich fühle nichts, rein gar nichts.

 

11.11.12 01:06, kommentieren

nicht mehr zu sagen

ich fühl mich so viel älter als ich eigentlich bin, obwohl ich nicht weiß in wie fern das beachtenswert ist, vor allem auf grund der tatsache das meine selbstwahrnehmung wahrlich nicht die beste ist.

9.11.12 00:13, kommentieren

ich laufe aus dem rahmen...

3 wochen scheint wohl der maximale zeitraum zu sein in dem ich mein leben ansatzweise geordnet weiterführen kann wenn etwas meine "routine" unterbricht. ich kann nicht arbeiten gehen, als "einhänder nur schwer möglich. ergo ich geh nicht schlafen, ich steh nicht auf, fühl mich isoliert, abgeschottet, eingesperrt in meiner welt. großartigen zeitvertreib der sinn macht gibt es nicht und ich mach mir keine mühe einen zu finden. die nächsten wochen werde ich dahinvegetieren, in der hoffnung die sache ohne größere missgeschicke zu überstehen. ich fröhne meinem allzeit-hobby nummer 1 - meinen feind, mich selbst schlägt man ohnehin besser wenn er schon verwundet am boden liegt.

- meine welt läuf so einfach aus dem rahmen, oder viel mehr lauf ich aus dem bild weil ein teil meines rahmens fehlt. das "reale" bild von mir wird abgelöst von diesem viel zu bekannten monster das mir suggeriert das ich fehl am platz bin, das ohne mich vieles besser wäre, das ich ohnehin zu wenig kompetenz besitze um dorthin zurückzukommen wo ich her komme, das es besser wäre jetzt gleich gegen mich zu kämpfen als erst morgen. das ich es in diesem leben ohnehin nicht mehr erreichen werde den ballast abzuwerfen der mich daran hindert mein leben zu leben und ich es somit am besten gleich lassen sollte- 

nichtsdestotrotz geh ich jetzt ins bett und stehe morgen wieder auf. denn tagsüber kann ich die schatten noch vertreiben die sich an meine fersen geheftet haben - noch - 

17.10.12 01:22, kommentieren

mir fehlen die worte

ich kann dir nicht genug dafür danken, dass du mich noch einmal sehen wolltest. ich hatte angst, rießige angst wenn ich ehrlich sein soll. ich hatte keine ahnung wie es sein würde nach so langer zeit vor dir zu stehen, dich in den arm zu nehmen und jetzt frag ich mich nur wie ich daran zweifeln konnte das es unbeschreiblich sein wird. als ich dich gesehen habe hab ich mich auf einen schlag zurückversetzt gefühlt nach axams, von einer sekunde auf die anderen war alles wieder so present, eine mischung aus himmelhoch jauchzend und zutode betrübt. in diesem jahr mit dir haben sich die weichen gestellt für mein weiteres leben und du hast geholfen sie ins rechte licht zu rücken. ohne dich wär ich wahrscheinlich nicht mehr und in anbetracht der tatsache wie schön mein leben ist kann ich dir niemals genug dafür danken.

es ist so unbeschreiblich schön zu sehen das es dir gut geht, dass du deine zweite hälfte gefunden hast, dass du liebst und geliebt wirst. ich wünsch dir von ganzem herzen nur das beste - du hast es dir verdient! 

 

danke für alles was du warst und bist und sein wirst

 

 

P.s. ich hätte nichts weniger persönliches in dein gästebuch schreiben wollen deswegen hab ich mir gedacht ich mach es auf diesem weg - entschuldigung das es nicht früher kommt

 

p.p.s: du hast dir gewünscht das ich für dich male, das hole ich auch hiermit nach

p.p.p.s: ich bin zwar weit weg aber ich werde immer für dich da sein wenn du mich brauchst. versprochen 

1 Kommentar 22.8.12 01:14, kommentieren

die stille vor dem schnee

ich fühl mich gerade betrogen, betrogen um die harmonie der letzten zeit. mein kopf wollte mir weiß machen das es daran liegt, dass alle vernünftiger, älter und verständnisvoller geworden sind, aber das war wohl ein trugschluss. die ruhe, die geborgenheit der letzen zeit war bloß die stille vor dem schnee. heute hat es geschneit, das erste mal in diesem winter und der anblick hat mich für kurze zeit ruhig werden lassen, beinahe besinnlich. der duft des windes hat mich verzaubert und vergessen lassen, doch diese eintracht war von kurzer dauer. jetzt gleicht das gefühl in mir dem tiefsten winter (der doch noch gar nicht ist). ich habe das gefühl mein wort gebrochen zu haben, bzw. das es mir untersagt, verboten wird mein wort zu halten und das macht ohnmächtig. ich fühl mich betrogen und habe das gefühl jemanden zu betrügen. ich weiß nicht welche dieser zwei varianten ich schlimmer empfinde. ich weiß über die eisige wortlosigkeit morgen bescheid, ich verachte die worte die heute schon gefallen sind. ich verstehe beide seiten, jedoch finde ich die aktion einer seite plausibler als die reaktion der anderen seite darauf. es macht mich betroffen und raubt die spärliche energie. ich bin nicht gut im standhalten/ aushalten von negativen "Schwingungen". ich hasse diese unterschwelligen Enttäuschungen, Beleidigungen und Missachtungen. es macht mich wütend, wütend auf sie und noch wütender auf mich, weil ich dieser situation so wie sie ist machtlos ausgeliefert bin.

1 Kommentar 6.12.11 22:17, kommentieren

fear of the light

üblicher bzw bekannter bzw. verständlicher wäre wohl fear in the dark, jedoch ist es bei mir umgekehrt. ich mag die dunkelheit, ich mag die nacht da fühl ich mich in meinem element. das ist die zeit des tages in der ich erst anfange zu sein. ich habe angst vor dem licht des nächsten morgen. obwohl ich nicht weiß ob angst wirklich der richtige ausdruck ist. vielmehr verspür ich ein unbehagen bei dem gedanken an den beginn des nächsten tages. ich fühl mich überanstrengt, verantwortungsbelastet und kompetenzentzogen, obwohl mir jedoch mehr kompetenz zugetragen wird als ich denke erfüllen zu können. etwas alleingelassen und auf mich gestellt, unsicher und überfordert. das trifft es wohl genausogut. aber ja so mach ich halt weiter, lauf wie ein hamster im rad ohne zu wissen ob es sich noch dreht bzw. wie lange es sich noch dreht falls es in bewegung ist. der richtung bin ich mir auch noch nicht sicher. die zeit wirds zeigen ... ich wünsch mir struktur und unterstützung. wir werden sehen ob dieser wunsch in erfüllung geht

1 Kommentar 29.11.11 22:37, kommentieren

wie ein schiff auf hoher see - bei meterhohen wellen bebt mein körper - weil er mitfühlt weil er nachempfinden kann was sie wohl fühlen würde. die zeit verrinnt, nichts bleibt bestehen, surreale existez, der blick in den tunnel, gedanken werden exekutiert. Die Sehnsucht nach der Sucht flammt auf, muss sie doch im keim erstickt werden. Es eintzweit das einstige Eins, es füllt ihn aus mit Leere, Ein Paradoxon steht hinter dem anderen in der Warteschlange der Absurditäten der Empfindungen. und ich blicke von oben auf den Protagonisten dieser Szenerie - mich -

1 Kommentar 21.11.11 22:56, kommentieren

happy phantom

Ich bleibe Antworten auf Fragen schuldig die nicht gestellt werden. Wie ein Phantom meiner selbst, was auch immer dieses "selbst" sein soll lauf ich schlendere ich wanke ich durch mein Leben. Immer auf der Suche - immer. Das Wonach liegt im Verborgenen. Der Keim des (Un) (Ge) Wissen schlägt Nägel in tief vergrabene Wunden, deren Ursache man nicht kennt, nicht kennen mag. Am Grund des Übel legt sich Staub über unerforschte Erkenntnisgraben. Emotionen, Gefühlsregungen scheinen nicht existent im Inneren und das was nach Außen durch zentnerdicke Schalen dringt wird missempfunden.

Gedanken werden mit der Axt der Angst entzweit, zerstückelt und verscharrt. Wirre Brocken dessen was sein könnte zerschmettern das Wertekonstrukt der Realität. Entfremdet - ver(r)eist - in dichten Nebel eingehüllt sind Zeit und Raum. Das Jetzt wird zum undefinierbaren Mysterium.

...und so ist alles was bleibt eine nicht gestellte Frage an mich selbst.

3 Kommentare 20.11.11 22:13, kommentieren

Never change a running system

Tja wenn es laufen würde wär es toll. Ich funktioniere zur zeit aber leider nicht. Ein defekt im system leben hat sich eingeschlichen. Wenn das morgen gut geht , ja was dann. Ich glaub dann könnte der großteil des fehlers behoben sein. Wiese sollte es auch anders sein. Die letzen jahre hat es auch funktioniert. Ich wunsch es mir. Das hier und jetzt ist ja kein zustand, prinzipiell schon keiner und auf keinen fall einer auf dauer. Ich mach mir mal selber mut immerhin wird es sich morgen zeigen und jetzt kann ich ohnehin nichts mehr ändern. Da heißt es wohl auf die eigenen (verborgenen?) Fähigkeiten vertrauen. 3 nächte und 3 tage noch. We will see.

1 Kommentar 20.9.11 23:41, kommentieren

unglaublich aber wahr hab ich gestern nicht ernsthaft 3 jahre über den haufen geworfen. faszinierend wie einfach es doch war - back to the roots. ich "freue" mich schon darauf wenn diese erkenntnis wirklich ins bewusstsein sickert. gern würde ich jetzt behaupten das ich keine wahl gehabt habe, dass es sein musste aber das wäre gelogen. ich hab mich wohl oder übel dafür entschieden - hab die möglichkeiten abgewogen und eine entscheidung getroffen. es war als wäre ich nie davon weggewesen. irgendwie beängstigend, aber hey so ist das leben. einsc***idende erlebnisse stehen vor der tür, wie treffend dieses wort doch ist. das schreiben wirkt befremdlich, meine gedanken sind ad absurdum geführt. die nächsten 4 Tage heißt es zu überstehen dann kommt Leben 4.0

 

ich wär gerne wütend oder traurig. jede emotion wäre mir lieber als das was zur zeit ist, nämlich einfach nichts. ich fühle nicht, ich fühl mich nicht

1 Kommentar 19.9.11 22:48, kommentieren

Powered by 20six / MyBlog
Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung