mein dunkler turm

reden ist silber schweigen ist gold

ist dem wirklich so? ich weiß es nicht. nicht sprechen kommt mir vor wie eine art von nicht-existenz. traurig aber wahr hab ich es doch verlernt über bestimmte dinge zu reden, obwohl kann man von verlernen sprechen wenn man dies doch nie wirklich getan hat. noch nicht mal das schreiben gelingt mir. mir fehlt die einsicht dessen was es bewirken würde. sich selbst, sein inneres mit jemanden zu teilen - was macht das schon für einen sinn. jede selbstinszenierung grenzt für mich der darstellung von selbstmittleid und es gibt wenig das so verabscheuenswert ist. das preisgeben von schwäche trägt immer den charakter von jammern mit sich. für mich. was würde es an der tatsache ändern wenn jemand anderer darüber weiß, wenn man jemanden anteil haben lässt. würde man verständnis ernten für ein verhalten das fern jedes verstandes ist. würde man missachtung ernten für etwas das man selbst verabscheut. es ändert nichts an der tatsache, dass man fühlt was man fühl und das man denkt was man denkt. der einzige unterschied bestünde darin, dass jemand davon weiß und ich weiß nicht ob das nicht noch perfider wäre. hilfe dafür, hierfür gibt es nicht. nicht in diese multimedialen welt. was bedeutet schon hilfe, wie soll diese denn aussehen. das weiß ich selber nicht dementsprechend erfolglos bin ich auf der nicht-suche danach. die sehnsucht nach dem was war wird unermesslich und doch strebt etwas in mir dem verlangen entgegen alte wege einzuschlagen. stehen doch neue wege vor der tür, erneuerungen, veränderungen, weggabelung die lange zeit unerreichbar ja sogar jenseits jeder vorstellung lagen. dieses einschneidende erlebnis muss gebürend beachtet werden - wieso nicht einschneidend, frag ich mich selber und schweige

Heimat
hit
him
tie
him
eat
him
-the deamon-

1 Kommentar 18.9.11 22:42, kommentieren

where are we going

i guess right nowhere.... wohin soll man gehen wenn man niergends gehen kann. was soll man machen wenn es keinen ort gibt wo man hin kann. nicht physisch gesehen sondern mit all seinen gefühlen, gedanken und erinnerungen. mit dem was einen Menschen ausmacht. mit dem wie man ist. wenn da niemand ist dem man zumutet mit diesen dingen zurecht zu kommen. lebt man dann eigentlich wirklich wenn man einen teil von sich immer versteckt, verdrängt, seine existenz verweigert. ich glaube man muss daran irgendwann kaputt gehen und ich hab das gefühl dass irgendwann bald sein wird. Nicht mal der ort wo es legitim wäre darüber zu schreiben kann dazu benutzt werden. Das Problem beschäftigt mich einerseits zu periphär das es die Rechtfertigung (für mich) geben würde dort meine "Sorgen" auszubreiten und andererseits so zentral dass es mich hinauskatapultiert aus meinem vermeintlich ach so geordneten leben. Ich weiß nicht wie es mir geht, ich weiß es wirklich nicht. Auf die obligatorische Frage wie es einem denn geht antworte ich routiniert mit einem gut oder passt schon. Was das zu bedeuten hat liegt wohl in der Interpretation des jeweiligen Gesprächspartner. Ich kann die Gefühle die Emotionen die ich nicht wahrnehme nicht ausdrücken. Ohne ins wirkliche Bewusstsein vorzudringen, ohne der Chance sich mit ihnen auseinanderzusetzten nisten sie sich ganz tief in mir ein. Wie ein Schwamm der sich vollsaugt und irgendwann nichts mehr aufnehmen kann. Ich warte. Ich warte doch schon ewig. Davon wird nichts besser im Gegenteil. Ich hab keine Lust mehr. Das macht doch alles keinen Sinn - zu sein wer man nicht ist, zu geben was man nicht bekommt und zu tun als wäre alles super. Ich möchte fühlen, mich selber wahrnehmen, ich möchte tun können was ich möchte und ich würde mir wünschen das es anders aussehen würde wenn es denn möglich wäre. Wohin es führt - nirgendwohin 

1 Kommentar 4.9.11 00:45, kommentieren

erinnerungen sind fluch und segen

es ist wie es ist und ich würde gerne behaupten das das auch gut so ist, aber das kann ich nicht. es raubt mir den atem, erdrückt meine lunge, vernebelt mein hirn. ein einziger blick auf ein bild. es treibt mir tränen in die augen und lässt mich erstarren. so viele gedanken, so viele momente, so vieles was viel zu viel war...

1 Kommentar 28.8.11 23:59, kommentieren

schneeberge

es ist frühling. es ist toll. theoretisch fühl ich mich fantastisch. wenn ich es mir ganz banal gesagt aussuchen könnte würd ich mich großartig, relaxt und erleichtert fühlen. einige stunden am tag schaff ich das auch noch, doch die nebelschwaden und schneeberge kehren ins herz zurück. ich verstehe bis heute noch nicht, wieso menschen beziehungen führen. noch weniger verstehe ich wieso ich eine führe. es ist so wie früher, ich denke so und ich würde am liebsten so handeln. rein auf grund des zigarettenkonsums müsste mittlerweile pures nikotin durch meine adern fließen. tut es aber leider nicht. meine lunge ist geteert und ich fühl mich obendrein auch noch gefedert. es ist alles irgendwie zum kotzen. ich möcht weg, auszeit, pause .... liebe verständnis aber im grunde möchte ich nur das zulassen das ich fühle. emotionsertrunken. mir steht die überforderung bis zum hals. ich bin der clown von früher. ich werd dazu gemacht und lass es mit mir machen. er versteht es nicht, er versteht mich nicht und er bemerkt den ernst der situation nicht einmal ansatzweise. die wahrnleuchten haben schon vor wochen das erste mal bei mir geblinkt. ich mache sport ich wiege mich täglich und ich kann nicht mehr schlafen. es ist mehr ein dumpfes dahindämmern ohne ausschaltung der dinge die um mich herum passieren. ich höre den regen aufs fenster schlagen - und schlafe daneben? natürlich. so wird das irgendwie nix. 

hallo neurodermitis 

1 Kommentar 29.3.10 23:36, kommentieren

emotionsverschleiert

es ist ein komisches gefühl zu wissen, dass man einen film braucht um seinen emotionen freien lauf zu lassen. ich muss mir nen traurigen film ansehen wenn ich weinen möchte/muss. kennt das jemand, wenn man das gefühl hat von den aufgestauten tränen abgetaucht zu werden. wenn der innerliche druch unabwendbar aufdringlich wird. abgewendet ausgeschaltet luft gemacht dank ich bin sam. meine augen sind kleine schlitze in einem geschwollenen gesicht und es befreit. es macht leer, angenehm frei. schön - bedrückend. gute nacht

20.1.10 22:13, kommentieren

everybody's gona end up somewhere

im just taking my time to get there... ob ich jemals dort ankommen werde wo ich wirklich hin will liegt im dunklen. Fühle mich wie ein grasgrüner Grashalm im Sturm. Auf Biegen und Brechen wende ich mich in alle Richtungen. Alles und nichts erreichen ist das Ergebnis. Mein Körper spielt wieder mal nicht mit. Doch dieses mal verstehe ich ihn. Er will einfach nicht so wie ich es gerne hätte. ist eigentlich auch besser so. In meiner Hand liegt es Gott sei Dank die Situation zu verändern um eine bessere wohligere Atmosphere für mein physisches Heim zu schaffen. Emotionale Reizüberflutung. Hallo guter alter Freund. Lang nicht mehr gesehen. Wie braun du geworden bist. Ich stelle zu viele Anforderungen an mich selber. Ich möchte und muss mich erklären um verstanden zu werden. doch versteh ich mich selber nicht. Ich handle oft ohne genau zu wissen wieso weshalb warum weshalb wozu und wofür. Diese tausend Thesen die ich aufstelle um mein Verhalten zu rechtfertigen erzeugen ein Bild von mir dem mein Inneres nicht entspricht. Im Grunde handle ich doch nur nach meinem Gefühlszustand. Ich emfinde das aber auch nicht als falsch. Tja obwohl ich mit dieser Meinung anscheinend gänzlich alleine dastehe. Je mehr ich über mich nachdenken muss umso konfuser und verwirrter werde ich. Ich verliere mein Bild über mich selber und es wird keinesfalls von einem besseren ersetzt. Im Gegenteil. Ich bin und bleibe ein kleines psychisches Wrak. Aber ganz erhlich eigentlich bin ich verdamt gern so wie ich bin. Nur ist es eben dann nicht möglich eine Beziehung zu führen. Zumindest nicht so wie ich es gerade tue. Fühl mich nicht wohl in der Rolle die ich innehabe. Kann die Anforderungen nicht erfüllen. Bin wohl einfach eine Niete im auswendig lernen. Nicht zu gebrauchen fürs Theater, auch wenn es bei mir das Theater der Liebe ist ^^. Eigentlich bräuchte ich viel mehr einen stabilen Freundschaftsboden als eine wacklige Liebesbeziehung. Körperliche Nähe ist für mich immer noch ein unnötiges Accesoir, das Angst und Schrecken verbreitet. Das ist nicht gerade eine gute Voraussetzung für ein funktionierendes Liebesleben. Obwohl mich das gar nicht so stresst. Ich kann auch ohne. Im Gegenteil, ich glaube ich möchte auch ohne. Ich hab genug Arbeit damit auf mich selber zu schaun das es mich schlicht und einfach überfordert mich für jemand anderen irgendwie abzuändern. Außerdem kann und will ich mich mit der Thematik des Acetylcholinschen-Komplexum nicht beschäftigen. Ich möcht einfach sein/handeln/leben. Woho und genau darin fühl ich mich zur zeit beschränkt. Selbstbestimmung und Autonomie sind Mangelware. Nicht mehr lange?

1 Kommentar 21.10.09 19:12, kommentieren

i dissapear


just as soon as i belong, than it's time I dissapear. so isses, so soll es sein. bin genervt. hab das gefühl an mich werden non stop anforderungen gestellt. kann die nicht erfüllen und fein is auch echt was anderes. fühl mich nicht gut genug, nicht höflich genug. bin gereizt, reagier über. ich weiß. to much love will kill me. so isses. ich halt diese permanente nähe nicht aus. kann nicht ich selber sein. fühl mich eingemauert und zugeschnürt. bekomm keine luft. komm nicht aus. zu viel von allem. irgendwie. face to face. nicht beschissene geschriebene worte. nicht keine worte. halts ned aus. zwangsjacke beziehung die mit gefühlten tonnen von allen seiten auf mich einpresst. hallo realität. scheiß auf die surreale möchtegern-harmonie-welt die irgendwelche blöden glückshormone vorgaukeln. ist doch alles beschiss.

glück ist ein zustand der uns von drogen vorgespielt wird. egal ob körpereigene oder drogen von außen. das is doch alles unnötig. funktionieren muss man. dieses und jenes muss man. erwartungen von allen seiten. viele davon schon von mir selber an mich gerichtet. ich kann noch nicht mal diese erfüllen. wie soll es dann gehn das ich die von gefühlten 100 anderen auch noch erfülle. das funktioniert so nicht. fühl mich kurz vorm platzen.

11.10.09 22:38, kommentieren

one step

man weiß nicht wie es geschieht, was genau der auslöser ist und noch weniger warum es genau in diesem moment passiert, aber es ist eine tatsache. von einem augenblick auf den anderen wirkt es wie wenn von zauberhand der stabile boden unter den füßen weggezogen worden wäre. der freie fall, das krampfhafte nach luft schnappen, die augen die nur noch schwarz sehen und die ohren die keinerlei geräusche mehr wahr nehmen. das manifestierte bild vom eigenen ich verschwimmt wie farbe auf einer leinwand nach tagelangen regenfällen. das nicht-fühlen des eigenen körpers, das gedankenkarusell im kopf. es erdrückt es macht müde es macht stumm. worte erscheinen zwecklos sinnlos und entfremdet. eigentlich ist die realität eine andere, doch wirkt sie surreal und viel zu weit entfernt um als tatsache wahrgenommen zu werden. der begriff zeit fällt aus dem rahmen, stunden wie minuten, sekunden wie tage... entartet - verrückt. ob das zeichen des lebens sind?

1 Kommentar 23.7.09 21:22, kommentieren

fix und foxy

eigentlich bewegungsdrang deluxe, aber überhaupt keine zeit. zu viele dinge zu erledigen die man nur im sitzen/ vorm pc erledigen kann. uni is ok, anstrengend noch 2 wochen - noch 3 prüfungen. motivation gleich null. nebentätigkeiten gefühlte 100. alle wollen was, aber ich will nur meine ruhe ^^. wie schön sich das doch immer trifft. muss zurückschrauben, mit alkoholisierter freizeitgestaltung, schlaflosen nächten, zeitraubenden hobbies. muss zurückschrauben - mit leben. wenn das doch nur gehen würde. ich hab heut nen brocken geschafft, aber wenn man bedenkt, dass es morgen dafür ohnehin schon zu spät gewesen wäre ist das auch nicht gerade ein trost. aber ich bin trotzdem stolz auf das was ich geschaffen habe. ich hoffe es kommt gut an und dann bin ich schon zufrieden - zumindest mit diesem punkt auf der tagesordnung. alle anderen stehen noch an. mein tag hat eindeutig zu wenig stunden. aber weniger als 5 h schlaf pro nacht halt ich einfach auch nicht lange durch wie ich merke. tja es wird auf nichts besseres hinauslaufen. nikotin hält am leben, traubenzucker pusht, wasser ernährt. dass nenn ich mal ne 1A lifesylmodifikation.

 

ab ins gefecht

1 Kommentar 2.7.09 22:31, kommentieren

up and down

ich weiß nicht ob dieses verlangen in schlechten zeiten jemals verschwinden wird. ehrlich gesagt hoffe ich es, jedoch fehlt mir der mut wirklich daran zu glauben. im grunde wirkt es auf mich als wär es eine ewigkeit her, jedoch erscheint es gleichtermaßen noch so real. Ich weiß nicht wo mir der kopf steht. bin auf nem außergwöhnlichen selbstzerstörungstrip. ich hals mir tausend sachen auf, bin nie allein und helf immer und überall wenn hilfe benötigt wird. ich schlaf nicht mehr, ich mach alles andere. ich hab mich selber verloren. ich bin aus der bahn geraten, hab mich verirrt und finde mich nicht mal mehr im geringsten zurecht. Mein herz rast, meine finger zittern, meine anwesenheit ist die meistes zeit nur physischer natur. ich kenn mich nicht mehr. mir ist schwindlig, meine beine zittern. ich hab das gefühl meinem körper wurde die ganze kraft entzogen. Klar denken kann ich nicht mehr - alles liegt im nebel. ich hab verlernt nein zu sagen, ich betrüg mich selber, genieß es solang ich keine zeit hab nachzudenken.  aber wenn sich das mal endert stürzt der ganze trümmerberg über mir ein. ich weiß das es ein gefühl ist, dass sich auf momente beschränkt, jedoch ist es in diesen nahezu unerträglich. ich schaff das irgendwie wie immer, aber ich weiß nicht ob ich das auch wirklich will. ich möcht ne auszeit, möcht mich zurücklehnen, nein noch besser ich möcht mich an jemandem anlehnen. ich möchte nicht nur glücklich sein wenn ich unterwegs bin oder party mache. ich möcht wieder ganz leben, nicht mehr nur in trance oder schlaf-wachzustand. es ist als .... als wär ich leer.... ausgelaugt

17.6.09 22:39, kommentieren

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