grasgrün

run run run

ich laufe, ich sprinte, ich bin unterwegs... ich bin zur zeit auf der flucht vor mir selber, vor der realität und dem leben. ich weiß nicht für wie lange zeit die kraft die ich noch habe ausreicht, aber ich denke es wird eher nem sprint gleichen als nem marathon. ich kann nicht mehr. ich mach tausend dinge und gleichzeitig gar nichts. ich bekomm keine luft mehr - atemlos, mein herz rast und in meiner seite sticht es als würde jemand nadeln in eine woodo puppe bohren die mir sehr sehr ähnlich sieht. wer jedoch der herr der nadeln ist kann ich nicht sagen, obwohl ich vermute, dass es mein zweites böses ICH ist. komisch diese vorstellung und doch ist es in gewisser weise realität. ich hasse es. obwohl ich "es" nicht genauer definieren kann. gemeint ist mein zustand, meine "stärke" und meine nicht vorhandene einsicht. ich glaube ich bräuchte hilfe, aber ich weiß, dass ich mir nie welche hören werde. ich weiß nicht ob es jemals zu spät sein wird, aber falls es so weit ist ist es ja im grunde auch schon egal. ich bin unterwegs, gut 17h am tag. schlafen tja stundenweise kommt es vor, aber eher weniger als mehr. ob ich schlafen wollen würde - ja, ob ich schlafen könnte - ich weiß es nicht, ob ich es tue - nein, wieso? ich weiß es nicht... weil ich angst habe was geschieht wenn ich mich nicht permanent von dem ablenke, dass ich denke und fühle. es ist anders, und in gewisser weiße doch gleich wie damals. nur bin ich diesmal stärker oder vielleicht doch einfach nur schwächer. keine ahnung. es ist wie es ist. ich würd jetzt gerne sagen, dass das auch gut so ist, aber da würd ich mich selber belügen, obwohl das ja auch nichts mehr machen würde wenn man bedenkt wie sehr ich mich in letzter zeit bescheiße..... ach keine ahnung. bringt das alles eigentlich irgendetwas?

1 Kommentar 19.6.09 18:21, kommentieren

durstig

tja was soll ich groß sagen. Tag 6 von 7 die mit Alkohol enden. Bedenklich - nicht wirklich. Extreme Situationen erfordern extreme Maßnahmen. Uni wird lustig - wie die Prüfung am Mittwoch gut gehn soll frag ich mich. Tja Herausforderungen braucht der Mensch. Tja wie man sieht - das Leben hat mich wieder. Mit allen Facetten. Plan für Restheute - mehr Alk, Tv, Bett.

Aus gelaugt?

31.5.09 21:42, kommentieren

geschafft - schwarz

geteilt in schwarz und weiß schreib ich heute diese zeilen. Ja es hat beides seine Berechtigung, nur hab ich es satt die vernünftige, tolle, alles-meisternde, immer optimistische kuh zu sein die grinst wenn sie heulen könnte.

 Ich seh zur zeit keinen weg mehr. Irgendwie hab ich die Karte verloren auf der der Weg beschrieben war. Nun steh ich in ner Sackgasse und kann weder vor noch zurück. Ich hab das Gefühl die Straße wird immer schmäler und wenn ich noch ne weile hier stehen bleibe könnte es noch einmal richtig schmerzhaft werden bevor alles vorbei ist. Wieder ne Trennung. Wieder nen Menschen verloren, der lange Zeit der wichtigste im Leben war. Wieder das Herz gebrochen. Wieder rückwärts gehn, wieder enttäuscht sein. Wieder aufgeben und ins Schneckenhaus verkriechen. Gefühle? - wtf? ... braucht doch kein Mensch. Funktionieren muss man, dass ist doch wenn wir uns ehrlich sind das einzige das zählt. Braves Kind, super Studentin, gute Freundin,... Gefangen in nem Käfig mit Gitterstäben aus Lügen. Ich liebe und hasse den Menschen den ich darstelle. Er hat 2 Gesichter, doch in der Realität darf nur eines existieren. Wenige kennen das andere, einer weniger seit kurzem. Wieso zur hölle bedeutet gefühlvoll gleichzeitig schwach? Ich bin traurig, mir tut diese Sache verdammt weh, und nur weil ich das nicht jedem der mich fragt an den Hals binde existiert diese tatsache nicht? Wie blind und blöd die Menschheit doch ist. Wie naiv und gutgläubig. Wie ich es hasse. Menschen glauben nur Dinge die sie sehen. Tja shit happens. Ich habs satt ständig Fels in der Brandung, Licht im Dunkeln und stützende Säule für andere zu sein wenn man doch selber am ersaufen, einstürzen und erblinden ist. Man ist sich selbst der nächste und was mich das leben lehrt ist dass man nur auf sich selber schaun sollte, weil es der großteil der Menschen auch nicht anders macht.

Die Schwache kämpft gegen die Starke und wie es zu vermuten war geht sie heillos unter. Beschissenes Gefühl wenn man nicht mal vor sich selber zeigen kann das nicht alles rosig ist. Worte ohne Emotion, traurig aber wahr. Wo hab ich denn die schon wieder verloren?

 

....  fuck

1 Kommentar 23.5.09 23:30, kommentieren

and it is raining again...


mood: numb
music: evanescence - good enough

A past and future secret. So ist es so war es und so wird es bleiben. Die Vergangenheit ist nicht kompatibel mit dem Leben das ich in der Gegenwart führe. Sie hat keinen Platz und lässt sich nicht integrieren. Is es da verwunderlich, dass ich das Gefühl habe einen Teil von mir verloren zu haben? Die "schlechte" alte Zeit wo ist sie hin? Ich schätze ich gehöre zu der Mehrheit an Menschen um die 20 die "stolz" von sich behaupten können mit Autoagressionen in Berührung gekommen zu sein. Ich denke in der heutigen Zeit ist dies weder etwas sonderlich erschreckendes, beängstigendes noch verwunderliches. Es ist Normalzustand und gehört schon fast zum Prozess des "Erwachsen werdens" dazu. 5 Jahre, fast 5 Jahre ist es nun aus, da es mein Leben beherrscht hat, meine Gedanken dominiert hat und ich vermiss es nicht im gerningsten. Zumindest diesen Faktor der Vergangenheit nicht. Doch was solls, das führt zu nichts...

 

Kein Himmel, nur Nebel, keine Wärme, nur Regen. Ich hab das Gefühl das Wetter draußen spiegelt mein Inneres wieder. Ohne Unterschlupf steh ich in Sturm und Regen. Nachdenklich, mit einem Kopf voll Gedanken. Die Zeit ist ein Faktor der schwer zu beeinflussen ist. Er ist nicht da, doch das is wohl weniger der Auslöser, im Gegenteil. Soll ich weiterhin Zeit und Kraft in eine Sache investieren bei der die Wahrscheinlichkeit nicht mal 50:50 steht das es sich lohnt. Ich hab Angst, ich glaub das ist der entscheidende Punkt. Die letzten Wochen haben so sehr weh getan, dass ich mir gar nicht ausmalen möchte wie das Ende schmerzen würde.

In den Lücken der stressigen Zeit wird erst bewusst was alles geschehen ist. Genau hier steh ich jetzt. Morgen ist dies wieder vorbei. Hinein ins hektische Leben und keine Zeit für Probleme jeglicher Art. In 2 Wochen werd ich dann Unterschlupf in den Bergen suchen und hoffentlich ein Fünkchen Klarheit finden. 

 "Run to the hills, run for your lives"
(Iron Maiden)

1 Kommentar 29.3.09 17:06, kommentieren

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